Vor heimischer Kulisse winkt jeweils das Halbfinale

Alba und Oldenburg siegen und haben Matchball

Martin Hermannsson

Beifall für die die mitgereisten Fans: Alba-Topschütze Martin Hermannsson. imago images

Alba musste erneut auf den angeschlagenen Spielmacher Peyton Siva verzichten. Es entwickelte sich von Beginn an eine hochintensive Partie. Ulm war nach der deftigen 78:107-Packung im ersten Spiel um Wiedergutmachung bemüht und ging entsprechend engagiert zu Werke. Die Berliner waren aber souverän und setzten sich Ende des ersten erstmalig zweistellig ab (23:13).

Aber Ulm kämpfte sich wieder heran, auch weil die Berliner einige leichte Würfe vergaben. Gleich zu Beginn des zweiten Viertels lagen die Gäste dann plötzlich 23:25 zurück. Besonders bei den Rebounds dominierte Alba nicht so wie in der ersten Partie.

Mitte des dritten Viertels steigerten die Hauptstädter noch einmal die Intensität und holten wieder einen zweistelligen Vorsprung heraus (67:56). Rund vier Minuten vor dem Ende fiel dann die Vorentscheidung, als Alba auf 86:70 davonzog. Anschließend brachten die Berliner, bei denen der überragende Martin Hermannsson mit 23 und Rokas Giedraitis mit 17 Punkten die besten Werfer waren, den Sieg locker nach Hause.

Oldenburg dreht Halbzeit-Rückstand um

Auch die EWE Baskets Oldenburg führen die Serie nun mit 2:0 an. Der Tabellenzweite der Hauptrunde gewann mit 97:87 (43:46) bei den Telekom Baskets Bonn. Im ersten Viertelfinalduell hatte Oldenburg zu Hause mit 105:94 die Oberhand behalten und hat nun am Samstag Gelegenheit, den Deckel vor heimischer Kulisse draufzumachen.

dpa