Offensivspieler trotzt dem Kölner Pessimismus

Drexler: "Dann ist einiges möglich"

Dominick Drexler

Freut sich auf die kommende Saison: Kölns Dominick Drexler. imago images

Beim TV-Sender "RTL Nitro" meinte Drexler, er habe in der 2. Liga das Gefühl gehabt, in einer sehr starken Mannschaft zu spielen, einer Mannschaft, "die auch Erstliganiveau hat".

Viele Spieler hätten bereits nachgewiesen, dass sie oben mithalten können. Für ihn gilt dies nicht, dennoch macht man sich in Köln keine Sorgen um den 28jährigen, dessen Fähigkeiten ausreichen sollten, auch in der Bundesliga eine Schlüsselrolle für den FC einzunehmen. Wichtig sei es, gut in die Saison zu starten: "Dann entsteht auch wieder eine Euphorie, die wir mitnehmen sollten, damit sie uns durch die Saison trägt. Dann ist einiges möglich."

2. Bundesliga - 34. Spieltag
34. Spieltag
2. Bundesliga Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
1. FC Köln
63
2
SC Paderborn 07
57
3
1. FC Union Berlin
57
4
Hamburger SV
56
5
1. FC Heidenheim
55
6
Holstein Kiel
49
7
Arminia Bielefeld
49
8
Jahn Regensburg
49
9
FC St. Pauli
49
Tabelle 2. Bundesliga

Was in einer langen Saison tatsächlich drin ist, hätten unlängst Düsseldorf und Paderborn bewiesen: "Daran", so Drexler, "sollten wir uns orientieren." Wichtig sei, so rasch wie möglich das umzusetzen, was der neue Trainer Achim Beierlorzer verlange, dafür brauche man einen funktionierenden Teamgeist als Basis: "Es ist wichtig, auf dem Platz eine Sprache zu sprechen und eine Taktik zu haben, die wir gemeinsam auch als Elf auf dem Platz umsetzen."

Mitverantwortlich für diesen Teamgeist sind in einem funktionierenden Gefüge von jeher die Co-Trainer. Die heißen nach Stand der Dinge in der kommenden Saison André Pawlak und Manfred Schmid, die Interimslösung der auslaufenden Spielzeit blieb in dieser Konstellation also beim Team. Eine gute Lösung, weil dieses Duo eine große Palette abdeckt: Hohe Akzeptanz, einfache, ruhige und wirkungsvolle Ansprache, Erfahrung sowohl im Spitzen- als auch im Nachwuchsfußball sowie taktisches Knowhow. Sollte es so kommen, müsste die Position des Chefscouts neu besetzt werden, die eigentlich Schmid bekleidet.

Frank Lußem