Der FCI darf nach der Aufholjagd weiter hoffen

Ingolstadt will "die Sensation über die Relegation"

Kittel

Maßgeblich an der Ingolstädter Aufholjagd beteiligt: Sonny Kittel. imago images

Die Hoffnung auf den direkten Ligaverbleib hielt bei den Schanzern am Wochenende nur kurz. Nachdem man einen 0:2-Rückstand in Heidenheim zwischenzeitlich egalisiert und Sandhausen zeitgleich in Regensburg zurückgelegen hatte, war das rettende Ufer nur einen weiteren Treffer entfernt. Für das ganz große Glück sollte es aber am Ende nicht reichen, da der FCI noch mit 2:4 als Verlierer vom Platz ging und Sandhausen zudem noch remis spielte. "Das Ergebnis war am Ende unerheblich", machte Verteidiger Mergim Mavraj klar, "dass man sich nicht zu viel Gedanken über die Niederlage machen soll".

Viel lieber nimmt man auf Seiten der Schanzer die positiven Dinge mit, die der Auftritt am Schlossberg zweifelsohne auch zu bieten hatte. "Wir haben nach dem 0:2 in der ersten Halbzeit tolle Moral gezeigt, daran müssen wir nun anknüpfen", lobte Trainer Tomas Oral seine Mannschaft für eine gute zweite Halbzeit. Sein Assistent Michael Henke ging noch einen Schritt weiter und war davon beeindruckt, "was in der Mannschaft für ein Wille und eine Motivation steckt".

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Es hat sich nichts daran geändert - unser Ziel war ein Endspiel, und das war weit weg vor ein paar Wochen. Jetzt lebt die Chance.

Ingolstadts Trainer Tomas Oral

Diese Attribute gilt es beim FCI nun beizubehalten, um laut Stürmer Stefan Kutschke "die Sensation über die Relegation zu schaffen". Als Sensation wäre der Ligaverbleib durchaus zu bezeichnen, schließlich standen die Schanzer am 27. Spieltag noch abgeschlagen als Tabellenletzter da. Sieben Zähler Rückstand auf das rettende Ufer waren es damals, dank der Aufholjagd unter Oral (16 Punkte aus sieben Spielen) sind davon nach 34 Spieltagen nur noch drei übriggeblieben.

Ingolstadt

Zahlreich in Heidenheim vertreten: Die Fans des FC Ingolstadt. imago images

"Es hat sich nichts daran geändert - unser Ziel war ein Endspiel, und das war weit weg vor ein paar Wochen. Jetzt lebt die Chance", gibt sich Oral weiterhin überzeugt. Dieses Endspiel wird sich auf zwei Partien aufteilen, am Freitag (18.15 Uhr, LIVE! bei kicker.de) geht es zunächst nach Wiesbaden, ehe am Dienstag darauf die Hessen in den Audi-Sportpark reisen. "Wir brauchen einen kühlen Kopf. In zwei Spielen kommen die Qualitäten einer Mannschaft mehr zu tragen, als in einem. Das ist kein Pokalspiel", weiß Mavraj, der mit der SpVgg Greuther Fürth bereits in der Relegation gespielt hat, damals jedoch um den Aufstieg in die Bundesliga.

Einen großen Faktor bei diesem Unterfangen sollen dabei auch die Fans spielen. In Heidenheim sind rund 1500 Ingolstädter Anhänger vor Ort gewesen und machten es zu einem gefühlten Heimspiel für den FCI. "Die Unterstützung war à la bonne heure", zeigte sich Mavraj beeindruckt mit dem Wissen, dass das in Ingolstadt in der Vergangenheit nicht immer der Fall war.

tso

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