Trainerfrage in Hannover

96-Kandidat El Maestro - "Zeitnahes" Gespräch mit Doll

Nestor El Maestro

Hat eine Vergangenheit bei 96 - und auch eine Zukunft? Nestor El Maestro. imago images

"Im Laufe der Woche" will Klubboss Martin Kind den neuen Sportdirektor von Hannover 96 präsentieren. Und wer auch immer den Job übernimmt - er müsste womöglich sogleich einen neuen Trainer installieren.

"Ich kann nichts Neues erzählen", hatte Thomas Doll am Samstag nach dem 1:2 zum Saisonabschluss in Düsseldorf auf Nachfragen zu seiner Zukunft erklärt. Das angekündigte, bilanzierende Gespräch mit Doll "werden wir zeitnah führen", schob Kind am Sonntag nach. So bleibt auch hier vorerst alles vage.

El Maestro wirkte an der erfolgreichen Slomka-Ära mit

Doch: Obwohl es Kind angesichts der bereits angehäuften Verluste von rund 30 Millionen Euro in zwei Jahren widerstrebt, mit Doll einen weiteren Angestellten abfinden oder weiterbezahlen zu müssen, zeichnet sich eher ein Wechsel auf diesem Posten ab. Vielleicht auch hier mit Lokalkolorit.

U-23-Trainer Christoph Dabrowski galt - wie Stephan Schmidt von der U 19 - schon im Winter als Alternative, als die Ära André Breitenreiter endete. Ein neuer Name ist Nestor El Maestro, der bei 96 zwischen Januar 2010 und Dezember 2013 Co-Trainer in der erfolgreichen Amtszeit von Mirko Slomka war. Zuletzt sammelte der 36-jährige gebürtige Belgrader bei Spartak Trnava in der Slowakei und - bis Februar - bei ZSKA Sofia in Bulgarien erste Erfahrungen als Cheftrainer. Mit Spartak war er Meister geworden.

Michael Richter/jpe

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