Thüringerinnen gewinnen Fernduell mit Meppen

USV Jena folgt Köln zurück in die Bundesliga

FF USV Jena

Mission erfüllt: Der FF USV Jena steigt in die Bundesliga auf. imago

Die letzten Entscheidungen in der 2. Frauen-Bundesliga sind am Wochenende gefallen. Der FC Bayern München II holte sich durch ein 3:2 bei der TSG Hoffenheim II den Meistertitel mit drei Punkten Vorsprung vor dem VfL Wolfsburg II - beide Mannschaften dürfen jedoch nicht aufsteigen.

Es profitierten der 1. FC Köln, dessen Aufstieg bereits in der Vorwoche feststand, sowie der FF USV Jena, der das Rennen im Fernduell mit dem SV Meppen machte. Die Thüringerinnen, die wie Köln nur eine Saison im Unterhaus verweilten, gewannen durch Tore von Lisa Seiler (26.), Julia Arnold (47.), erneut Seiler (72.) und Sandra Müller (74.) mit 4:0 in Saarbrücken, das nach Gelb-Rot wegen Meckerns gegen Spielführerin Tamara Tröster in Unterzahl agieren musste (54.).

Shimoyamada-Hattrick für Meppen

Meppen reichte auch der vierte Sieg in Folge nicht, um Jena noch abzufangen. Die Emsländerinnen siegten zwar mit 6:1 (4:1) gegen den Tabellenletzten SGS Essen II souverän, haben allerdings einen Punkt weniger als Jena auf dem Konto. Als dreimalige Torschützin glänzte die Japanerin Shiho Shimoyamada (9./42./85.), ferner trafen Elisa Senß (8./31.) und Sarah Schulte (73.) für den SVM bei einem Gegentor von Nursen Yaprak (12.).

Neben Neuling Essen landeten auch Mitaufsteiger SV 67 Weinberg und der FSV Hessen Wetzlar auf den Abstiegsplätzen und müssen die 2. Liga verlassen. Torschützenkönigin wurde Julia Matuschewski vom 1. FC Saarbrücken mit 20 Treffern vor Vanessa Fudalla (Bayern II) mit 18, die zum Abschluss mit einem Doppelpack die Weichen Richtung Titelgewinn stellte.

Vonkova trifft und hört auf

Die Bayern verabschiedeten mit Claudia Vonkova eine erfahrene Spielerin. Die 34 Jahre alte ehemalige niederländische Nationalspielerin, beendete ihre Karriere mit dem 3:2-Siegtor in Hoffenheim. "Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft", so Matchwinnerin Vonkova. "Es war sehr cool, dass ich in den beiden vergangenen Jahren noch einmal mit so vielen jungen talentierten Spielerinnen zusammenarbeiten konnte."

aho