Guardiola will den Ex-Schalker abgeben

Sané ist ein heißer Kandidat beim FC Bayern

Leroy Sané

Wurde mit ManCity zweimal in Folge Meister: Leroy Sané. imago images

Diese Idee gab es schon einmal, vor der Saison 2016/17, also vor drei Jahren. Auch damals beschäftigten sich die Verantwortlichen des FC Bayern mit Leroy Sané. Ein Kauf wurde damals verworfen, weil beim Rekordmeister schon vier Topleute für die Flügel zur Verfügung standen, Franck Ribery und Arjen Robben, dahinter Kingsley Coman und Douglas Costa. Also wechselte der schnelle Dribbler Sané vom FC Schalke 04 zu Manchester City, für eine Ablösesumme von 50 Millionen Euro.

Was damals nicht umgesetzt wurde, nämlich Sanés Engagement in München, scheint zur kommenden Saison gut möglich: Der Rekordmeister erwägt die Anstellung des Angreifers, der für ManCity in drei Jahren 133 Pflichtspiele bestritt, dabei 39 Treffer erzielte und zweimal englischer Meister wurde.

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Dennoch möchte ihn sein Cheftrainer Pep Guardiola abgeben. Und da der Katalane schon einmal die Münchner trainierte, sind die Kontakte noch vorhanden und die Wege zwischen Manchester und München kurz. Auch finanziell - so heißt es - würde eine Verpflichtung Sanés nicht überdimensional ausfallen, weil bei ManCity bekannt ist, dass Sané, dessen Vertrag bis 2021 läuft, zu den Bayern oder bleiben möchte.

Ein weiterer Mann für die Außenbahn ist beim FC Bayern dringend nötig, nachdem sich Ribery (36) und Robben (35) am kommenden Samstag (Pokalfinale gegen Leipzig) definitiv verabschieden werden. Als Nachfolger haben sich Coman (22) und Serge Gnabry (23) bewährt, zwei Kräfte reichen aber nicht, wie auch Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende, kürzlich verriet: Es werde noch ein Mann für diese Position gesucht. Eigentlich war dafür Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea erste Wahl gewesen, doch beim englischen Jung-Nationalspieler riss kürzlich die Achillessehne, so dass er bis tief in den Herbst ausfallen wird. Außerdem ist der Deal mit Chelsea noch nicht verhandelt. Und deshalb ist Sané jetzt ein heißer Kandidat.

Karlheinz Wild

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