MSV-Coach hakt das 0:3 in Hamburg schnell ab

Lieberknecht kämpferisch: "Ich freue mich auf das, was kommt"

Er hält sich nicht lange mit der Niederlage beim HSV auf: MSV-Coach Torsten Lieberknecht.

Er hält sich nicht lange mit der Niederlage beim HSV auf: MSV-Coach Torsten Lieberknecht. picture alliance

Der Abstieg war bereits eine Woche besiegelt, da musste der MSV noch die Reise zum Hamburger SV antreten. Am Ende stand ein nicht unverdientes 0:3, das Lieberknecht anerkennen konnte. "Der Sieg war mehr als verdient. Wir haben kein Tor geschossen, obwohl Chancen da waren und extrem einfach Gegentore bekommen", resümierte der 45-Jährige: "Es war eine schwierige Woche. Natürlich wollten wir die Saison heute mit Anstand zu Ende bringen. Ob es gelungen ist, sollen andere beurteilen."

Mit seiner Aufstellung hatte Lieberknecht für die eine oder andere Überraschung gesorgt, so standen auch Innenverteidiger Vincent Gembalies (19) oder Mittelfeldspieler Lukas Daschner (20) in der Startformation. "Mir war es wichtig, Jungs wie Gembalies oder Daschner diese Erfahrung zu geben", begründete der MSV-Coach und schob hinterher: "Auch wenn wir enttäuscht sind, freue ich mich auf das, was kommt. Es wird eine große Aufgabe. Ich bin extrem bereit dafür und schaue nach vorne."

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Die Leistung der zwei Youngster hatte auch Sportdirektor Ivo Grlic wahrgenommen: "Wir werden uns in den nächsten Tagen zu den weiteren Planungen äußern. Ich denke, dass man bei Lukas und Vincent gesehen hat, dass sie talentiert sind. Es war wichtig, dass sie sehen, welches Tempo dahintersteckt und dass sie auch mal in solche Situationen reinschnuppern können."

Daschner: "Das unnötige Gegentor hat uns zurückgeworfen"

Für Daschner war das Spiel vor 51.147 Zuschauern durchaus ein Ansporn. "Es ist schwierig, jetzt nach dem Spiel etwas zu sagen. Das unnötige Gegentor hat uns zurückgeworfen. Für mich persönlich war es natürlich schön, vor dieser Kulisse spielen zu dürfen", so der gebürtige Duisburger: "Jetzt geht es in die Pause und dann geht es bald schon wieder los, dass wir uns wieder voll fokussieren."

Es ist scheiße, wenn man so verliert.

Joseph-Claude Gyau

Entscheidende Impulse konnte in Hamburg auch Joseph-Claude Gyau nicht setzen. Der Flügelflitzer haderte erst ("Es ist scheiße, wenn man so verliert"), doch auch er entdeckte schnell seinen Kampfgeist: "Jetzt gilt es den Fokus nach vorne zu richten. Ich werde Gas geben, dass wir nächstes Jahr unsere Ziele erreichen werden."

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