Antwortbrief an Arsenal

UEFA entschuldigt sich für Baku-Probleme

Die Europa-League-Trophäe

Die Europa-League-Trophäe wird am 29. Mai in Baku vergeben. Getty Images

Dass es in der Finalwoche keine Direktflüge von London nach Baku gibt, ist nur eines von zahlreichen skurrilen Ärgernissen, die das Europa-League-Finale zwischen Arsenal und Chelsea am 29. Mai in Aserbaidschans Hauptstadt mit sich bringt. Am Donnerstag hatte sich Arsenal in einem öffentlichen Statement bei der UEFA "bitter" über die Probleme beschwert, denen sich die Fans ausgesetzt sehen - vom kleinen Ticketkontingent bis zu den strapaziösen Reisebedingungen.

Die UEFA reagierte mit Verständnis. "Wir bedauern die Probleme, auf die Ihre (und Chelseas) Fans bei der Organisation ihrer Reise nach Baku stoßen", heißt es in einem Antwortschreiben vom Freitag. "Unsere Experten arbeiten fieberhaft an dieser Angelegenheit mit dem Ziel, günstigere Lösungen für die mitreisenden Fans zu finden." Es bestünden "kaum Zweifel", dass die Konstellation einer rein englischen Finalpaarung "zu erheblichen Schwierigkeiten" geführt habe.

Allerdings finde der Bewerbungsprozess für Europapokal-Endspiele nun einmal einige Jahre im Voraus statt, "was bedeutet, dass die genauen Umstände, unter denen ein Finale organisiert werden muss, zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt sein können", verteidigte die UEFA gleichzeitig ihr Vorgehen. Zu den entscheidenden Kriterien bei der Auswertung der Bewerbungen gehörten "natürlich Mobilität und Unterkunftsmöglichkeiten", und auch die Flughafen-Kapazität sei ein "wichtiger Bestandteil".

Die Hintergründe: Wie das Europa-League-Finale in Baku landete

jpe