Labbadia: "Wir müssen die Nerven im Griff haben"

Wolfsburger Sorgen um Steffen

Renato Steffen, VfL Wolfsburg

Verletzte sich am Mittwoch im Training: Renato Steffen. imago images

Torwart Koen Casteels (Oberschenkelverletzung) wird fehlen, Innenverteidiger John Anthony Brooks (Innenbanddehnung) auch, die Sechser Ignacio Camacho (arbeitet nach seiner Sprunggelenk-OP immerhin schon wieder mit dem Ball) und Josuha Guilavogui (gesperrt) ebenso. Fraglich bleibt zudem der Einsatz von Jerome Roussillon (muskuläre Probleme im Oberschenkel), der zwar wieder im Mannschaftstraining ist, bei dem Trainer Bruno Labbadia aber abwarten wolle, "inwieweit er hundertprozentig spielfähig ist". Mit Gian-Luca Itter (Adduktorenprobleme) würde ein möglicher Vertreter des Linksverteidigers ebenfalls fehlen.

Und nun sorgt sich der Coach auch noch um Renato Steffen. Der Offensivmann aus der Schweiz, der zuletzt hinten links ausgeholfen hat, verletzte sich am Mittwoch im Training, nach einem Schussversuch schmerzte die Muskulatur oberhalb der Kniekehle. "Abwarten", sagt Labbadia, der es ansonsten so handhaben will sie auch sonst in dieser Saison. Ausfälle wurden nie große thematisiert und so gut kompensiert. "Wir haben es hinbekommen", lobt Labbadia, "das spricht für die Mannschaft."

Die am Samstag ins internationale Geschäft einziehen kann. "Es wird ein Spiel, in dem wir die Nerven im Griff haben müssen, wir brauchen die notwendige Geduld", sagt Labbadia, der an die Zuschauer appelliert. "Die Mannschaft hat es sich verdient, dass sie zu jeder Sekunde super unterstützt wird." Jedoch: Von Europapokal-Euphorie rund um den VfL ist noch nicht ganz so viel zu spüren. Für das Endspiel am Samstag wurden bislang erst knapp über 20.000 Karten verkauft, mit maximal 24.000 Zuschauern wird gerechnet.

Thomas Hiete

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