Überblick: Ingolstadt bleibt 16. und erwartet Wehen Wiesbaden

Paderborns Durchmarsch - Union trifft auf VfB

Es ist vollbracht, trotz Niederlage in Dresden steigt Paderborn in die Bundesliga auf.

Es ist vollbracht, trotz Niederlage in Dresden steigt Paderborn in die Bundesliga auf. picture-alliance

Paderborn steigt mit Niederlage auf - Dresden dankt Atik

Paderborn ging als Tabellenzweiter mit einem Punkt Vorsprung in den finalen Akt der 2. Liga. Der SC erwischte einen klasse Start beim Auswärtsspiel in Dresden, ging durch Klements Linksschuss früh in Führung. Doch die Sachsen wollten nicht nur Spalier stehen und kämpften sich schnell in die Partie rein: Beim Ausgleich hatte Dynamo noch Glück, denn Atiks Schuss prallte von Zingerles Rücken ins Tor. Sein zweites Tor war dann lupenrein, Atik krönte seinen Sololauf mit der 2:1-Führung nach 45 Minuten. Und der offensive Mittelfeldspieler war auch mit dem dritten Treffer zum 3:1 zur Stelle, der das Duell entschied. Paderborn war mit dieser Niederlage auf das Ergebnis in Bochum angewiesen.

2. Bundesliga - Scorer 2018/19

Terodde Simon

36 Scorer-Punkte

Terodde Simon
36
Klos Fabian
28
Drexler Dominick
27
Hinterseer Lukas
27
Adamyan Sargis
26
Scorerliste
2. Bundesliga - 34. Spieltag
34. Spieltag
2. Bundesliga Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
1. FC Köln
63
2
SC Paderborn 07
57
3
1. FC Union Berlin
57
4
Hamburger SV
56
5
1. FC Heidenheim
55
6
Holstein Kiel
49
7
Arminia Bielefeld
49
8
Jahn Regensburg
49
9
FC St. Pauli
49
Tabelle 2. Bundesliga
2. Bundesliga - Torjäger 2018/19

Terodde Simon

29 Tore

Terodde Simon
29
Cordoba Jhon
20
Hinterseer Lukas
18
Klos Fabian
17
Wooten Andrew
17
Torjägerliste

Union wacht zu spät auf - 2:2 nach 0:2 in Bochum

Dort trat Union Berlin als Tabellendritter an und musste auf Sieg spielen. Der VfL agierte allerdings zunächst klar überlegen und verdiente sich die Führung durch Losilla redlich. Erst in den Minuten vor dem Pausenpfiff wachten die Eisernen auf und schnupperten am Ausgleich. Kaum war das Spiel aber wieder angepfiffen, befand sich Prömel noch im Tiefschlaf, Hinterseer luchste ihm den Ball ab und wurde dann zu Boden gezogen - Elfmeter, Ganvoula verwandelte rechts unten zum 2:0 für Bochum. Der Elfmeterschütze flog dann in der 72. Minute mit der Ampelkarte vom Platz, die Unioner witterten in Überzahl ihre Chance und kamen durch Prömel und Mees zum Ausgleich. Die Schlussphase geriet dramatisch, Union warf alles nach vorne, Bochum konterte, doch am Ende blieb es beim Remis. Dieses bedeutet für die Berliner Platz drei und Relegation gegen den VfB Stuttgart.

Orals erste Niederlage - Ingolstadt muss in die Relegation

Die letzte offene Frage im Abstiegskampf drehte sich um Platz 16 - Ingolstadt und Sandhausen hießen die Kandidaten für den Relegationsplatz. Der FCI brauchte einen Sieg in Heidenheim, um den SVS noch abzufangen, doch diese Rechnung hatten die Oberbayern ohne den FCH gemacht. Die Schmidt-Elf wollte ihre starke Saison krönen und spielten auf Sieg. Mainka mit einem sehenswerten Hackentor und Andrich brachten die Hausherren schon vor der Halbzeit mit 2:0 in Front. Nach dem Wechsel drehte die Oral-Elf dann allerdings auf und schaffte durch Kittel und Gaus den 2:2-Ausgleich. Nun fehlte dem FCI noch ein Treffer zu Platz 15. Die Gäste warfen alles nach vorne und kassierten den dritten und vierten Gegentreffer durch Feick und Leipert zum 2:4-Endstand. Für FCI-Trainer Oral war es die erste Pleite im siebten Spiel. Für den FCI geht es in der Relegation weiter gegen Wehen Wiesbaden.

Al Ghaddiouis ärgert Sandhausen - Behrens als SVS-Retter

Ganz allein auf das Ergebnis der Ingolstädter wollten sich die Sandhäuser aber nicht verlassen und suchten in Regensburg auch den Weg nach vorne. Behrens war der Nutznießer eines Missverständnisses zwischen Jahn-Keeper Pentke und Nachreiner und lupfte den Ball zur Führung ins Netz der Oberpfälzer. Danach machten die Regensburger deutlich mehr und belohnten sich durch Al Ghaddiouis strammen Schuss zum 1:1-Halbzeitstand. Der Stürmer war es dann auch, der das Spiel drehte - per Kopf stellte er auf 2:1 für die Regensburger. Doch die Koschinat-Elf kam nochmal zurück und machte das 2:2 - wieder war Behrens erfolgreich und sicherte damit indirekt dem SVS die Klasse.

Terdodde mit 29 Toren bester Goalgetter - 1:1 in Magdeburg

Terodde machte in Magdeburg das 1:0 für Köln - sein 29. Saisontreffer.

Terodde machte in Magdeburg das 1:0 für Köln - sein 29. Saisontreffer. imagi images

Der 1. FC Köln stand schon seit dem 32. Spieltag als Aufsteiger und Meister fest, in der kommenden Spielzeit wird der Regensburger Noch-Trainer Achim Beierlorzer den Geißbock-Klub in der Bundesliga anleiten. Zum Ausklang trat der Spitzenreiter beim bereits abgestiegenen FC Magdeburg an und wollte sich nach dem 3:5 gegen den Jahn mit einem Sieg aus dem Unterhaus verabschieden. Schon in der dritten Minute machten die Rheinländer ernst - Terodde markierte seinen 29. Saisontreffer und brachte den FC auf Kurs. Nach dem Seitenwechsel schlugen die Magdeburger dann allerdings durch Lohkemper zum 1:1 zurück. In der Folge gab es einige Auseinandersetzungen zwischen beiden Fanlagern, so dass die Partie für fünf Minuten unterbrochen werden musste. Danach passierte nicht mehr viel, Terodde beendet vor Kollege Cordoba (20 Tore) die Saison als bester Goalgetter.

Arp sorgt für versöhnlichen Abschluss - 3:0 gegen Duisburg

Der Hamburger SV musste sich das Thema Aufstieg nach dem 1:4 in Paderborn am 33. Spieltag abschmieren, wollte aber zum Ausklang seine Fans nach einer verkorksten Rückrunde versöhnen. Die Entscheidung gegen Trainer Hannes Wolf wurde bereits vor dem Heimspiel gegen Duisburg verkündet, nach seinem Nachfolger wird gefahndet. Sportlich hatten die Zuschauer Spaß gegen den MSV, der HSV spielte flott nach vorne und ging durch einen Lacroix-Kopfball nach einer Ecke in Front. Direkt nach Wiederbeginn erhöhte Wintzheimer aus kurzer Distanz zum 2:0 mit seinem dritten Saisontor. Den versöhnlichen Schlusspunkt setzte Arp mit seinem ersten Saisontor unter eine auch persönlich sehr enttäuschende Spielzeit.

Darmstadt jubelt dank Kempe

Ein gehandelter Coach auf der Hamburger Trainerbank ist der Darmstädter Dimitrios Grammozis. Mit seinen Lilien feierte er zum Ausklang einen 1:0-Heimsieg gegen Aue - Kempe schoss bereits nach einer Viertelstunde das Siegtor für die 98er.

Fürth besiegt St. Pauli dank Magyar

In Fürth duellierte sich die SpVgg mit dem FC St. Pauli. Nach torlosen erstem Durchgang fielen dann binnen zwei Minuten zwei Tore. Zunächst traf Reese für die Franken, dann glich Diamantakos postwendend zum 1:1 aus. Das Schlusswort in der Nachspielzeit hatte Magyar mit seinem 2:1-Siegtor für die Leitl-Elf.

Das Duell zwischen Bielefeld und Kiel endete 1:0 für die Arminen. Matchwinner für die Ostwestfalen war Clauss in der 71. Minute.

bst

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Rauf, runter, rauf: Paderborn ist zurück