Die Hoffnungen wachsen bei den Schanzern

Ingolstadt: Und jetzt noch Platz 15?

Haben noch Hoffnung auf den Klassenerhalt auf direktem Wege: Almog Cohen und Sonny Kittel.

Haben noch Hoffnung auf den Klassenerhalt auf direktem Wege: Almog Cohen und Sonny Kittel. imago images

Allerdings müsste neben einem eigenen Sieg in Heidenheim auch Konkurrent Sandhausen in Regensburg verlieren - oder unentschieden spielen und Ingolstadt mit mindestens drei Toren Unterschied gewinnen. Zugegeben nicht die wahrscheinlichste Variante, weshalb Oral auch schon auf die beiden Partien gegen den SV Wehen Wiesbaden einstimmt: In Heidenheim gehe es darum, "den Lauf beizubehalten, um die Relegation positiv angehen zu können".

Oral hatte schon bei Amtsantritt daran geglaubt, mit dem Team den Klassenerhalt noch schaffen zu können. Gegenüber dem "Donaukurier" sagte er: "Wir haben analysiert, wie viel Qualität in der Truppe ist und dass da einiges schiefgelaufen sein muss. Und in dieser Einschätzung sehen wir uns bestätigt."

In der gleichen Ausgabe betont Kapitän Almog Cohen, wo aus seiner Sicht der Schalter beim Team umgelegt worden ist: "Jetzt vertrauen wir unserem Teamgeist, unserer Mentalität, unserem Kampf und unserem Vertikalspiel - und dann erst unserer Qualität." Die Hoffnung auf die Rettung schon am letzten Zweitligaspieltag hat er daher ebenso noch nicht aufgegeben wie Teamkollege Sonny Kittel: "Wir können diese Scheißsaison noch mit dem direkten Klassenerhalt retten."

Nebenbei: Sollte das Team in Heidenheim den sechsten Sieg im siebten Spiel unter Trainer Oral einfahren, so hätte der Coach mit dem FCI 19 Punkte geholt und damit exakt so viele wie seine Vorgänger in 27 Partien zuvor.

sam/Frank Linkesch