Bochum will Union ärgern

Eisfeld: "Nicht schön, wenn der Gegner im eigenen Stadion aufsteigt"

Thomas Eisfeld

Will den Eisernen die Aufstiegsparty verderben: Bochums Thomas Eisfeld. imago images

Die Saison 2018/19 verlief nicht so wirklich nach den Vorstellungen des VfL Bochum. Nachdem in der vergangenen Spielzeit der sechste Platz eingefahren wurde, schielten die Blau-Weißen tendenziell eher nach oben. Die Erwartungen wurden nicht erfüllt, aktuell belegen die Bochumer Rang zehn im Tableau, maximal einen Platz können sie noch klettern. Dafür wäre ein Sieg gegen Union Berlin und eine gleichzeitige Niederlage von Bielefeld notwendig. Doch auch dann muss zudem die Tordifferenz mitspielen. Ein Heimsieg gegen Union Berlin würde gleichzeitig bedeuten, dass die Köpenicker in die Relegation gegen den VfB Stuttgart geschickt werden.

Eisfeld: "Wir werden alles reinhauen"

Falls der VfL aber gegen Union verlieren sollte und auch Paderborn zeitgleich nicht gewinnt, wären die Eisernen direkt ins Oberhaus des deutschen Fußballs aufgestiegen. Eine Gegebenheit, die der VfL in jedem Fall verhindern will: "Es ist für jeden Fußballer nicht schön, wenn der Gegner im eigenen Stadion aufsteigt. Wir werden alles reinhauen und hoffentlich die drei Punkte in Bochum behalten", zeigt sich Thomas Eisfeld gewillt, den erstmaligen Unioner Bundesliga-Aufstieg um mindestens zwei Spiele zu vertagen. Sein Keeper Manuel Riemann geht mit derselben Einstellung ins letzte Saisonspiel: "Es wäre cool, wenn wir das verhindern könnten."

Spielersteckbrief Riemann

Riemann Manuel

Spielersteckbrief Eisfeld

Eisfeld Thomas

Spielersteckbrief Bandowski

Bandowski Jannik

2. Bundesliga - 34. Spieltag
2. Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
1. FC Köln
63
2
SC Paderborn 07
57
3
1. FC Union Berlin
57

Zukunft von Bandowski offen

Der Vertrag von Jannik Bandowski läuft im Juni aus. Der Linksverteidiger, der durch einen Kreuzbandriss und eine Muskelverletzung lange ausgefallen war, kam in dieser Saison nur auf drei Einsätze (zwei Assists). Die Verletzungssorgen werfen den 25-Jährigen seit Jahren immer wieder zurück. Seit seinem Wechsel 2016 kam Bandowski erst in zehn Pflichtspielen für den VfL zum Einsatz. "Es werden Gespräche folgen, dann schauen wir mal. Ich bin froh, dass ich gesund bin und Spiele machen kann und freue mich über jede Minute auf dem Platz."

mwo

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