Union: Relegation oder direkter Aufstieg?

Fischer: "Für Platz drei sieht es nicht schlecht aus"

Urs Fischer

Schafft er in seiner ersten Saison mit Union den Aufstieg? Urs Fischer. imago images

Grischa Prömel stellte die Weichen für Union gegen Magdeburg, das an diesem Tag den Abstieg in die 3. Liga hinnehmen musste, früh auf Sieg (8. Minute). Sebastian Polter ließ anschließend einen Doppelpack folgen und machte den Dreier perfekt. "Ich habe ein sehr gutes Union gesehen in der ersten Hälfte", freute sich Trainer Urs Fischer nach der Partie auf der Pressekonferenz. "Wir waren griffig und sehr effizient. Von den Anteilen her war es ein ausgeglichenes Spiel, aber heute waren wir vor dem Tor sehr gut." In der zweiten Hälfte hatte der Coach das Gefühl, "dass wir eher einen Gang zurückgeschaltet haben". Dennoch merkte Fischer zu Recht an: "Wenn du 3:0 gewinnst, musst du auch mal zufrieden sein."

Es war ein immens wichtiger Sieg für Union, denn damit liegen die Eisernen drei Punkte und 21 Tore vor dem Vierten aus Hamburg auf Platz drei. Wenngleich zwar theoretisch die Chance besteht, dass der HSV noch an Berlin vorbeizieht, ist das realistisch gesehen nicht möglich. "Rechnerisch ist es noch möglich, aber für Platz drei sieht es nicht schlecht aus", merkte auch Urs Fischer an.

die letzten 10 Spiele - 1. FC Union Berlin
Stuttgart (H)
0
:
0
Stuttgart (A)
2
:
2
Bochum (A)
2
:
2
Magdeburg (H)
3
:
0
Darmstadt (A)
2
:
1
HSV (H)
2
:
0
Fürth (A)
1
:
1
Regensburg (H)
2
:
2
Dresden (A)
0
:
0
Paderborn (H)
1
:
3
alle Termine
2. Bundesliga Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
1. FC Köln
62
2
SC Paderborn 07
57
3
1. FC Union Berlin
56
4
Hamburger SV
53
5
1. FC Heidenheim
52
6
Holstein Kiel
49
7
FC St. Pauli
49
8
Jahn Regensburg
48
9
Arminia Bielefeld
46
Tabelle 2. Bundesliga

Der Coach wird somit mit den Köpenickern die beste Saison der Vereinsgeschichte spielen, den bisher war das höchste der Gefühle Platz vier in der 2. Liga in der Spielzeit 2016/17. Aber auch Rang zwei und damit verbunden der direkte Aufstieg ist noch möglich. Union müsste hierzu gewinnen und hoffen, dass Paderborn in Dresden nicht siegt. "Es ist noch einiges drin. Natürlich sind wir auf Schützenhilfe aus Dresden angewiesen", weiß Fischer, der klare Aussagen zur Berliner Rekord-Saison noch aus dem Weg ging: "Ich werde mich dazu nach der Saison äußern, wie ich das empfunden habe. Im Moment befinde ich mich noch in der Spielzeit, es ist noch nichts gewonnen."

mst

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