Wolfsburgs Arnold setzt auf einen "wichtigen Wachmacher"

Schmadtkes Auftrag: "Abhaken"

Jörg Schmadtke

Nach der Niederlage in Stuttgart: Jörg Schmadtke. imago images

Nichts passte zusammen. 0:3 beim VfB Stuttgart, der VfL ließ im Schwabenland so ziemlich alles vermissen, was ihn in dieser Saison ausgezeichnet hat. "Es war kein guter Auftritt", fasst Jörg Schmadtke zusammen. Und damit will er es auch belassen. Die Forderung des VfL-Geschäftsführers: "Wir müssen das Spiel schnell abhaken."

Denn schon am Samstag geht es im Endspiel gegen Augsburg um alles. Ein Sieg, dann spielt der VfL in der nächsten Saison international. Seine Mannschaft, sagt Schmadtke, werde "hoffentlich robuster, laufstärker, technisch verbessert in das Spiel gehen und versuchen, Augsburg auseinanderzubasteln. Das ist die Vorgabe."

Spielersteckbrief Arnold

Arnold Maximilian

Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Bayern München
75
2
Borussia Dortmund
73
3
RB Leipzig
66

Und wenn es doch nichts wird mit Europa? "Dann hätten wir dennoch unser Saisonziel erreicht", betont Schmadtke, wohlwissend, dass ein Rausrutschen aus den internationalen Rängen am letzten Spieltag für so manchen schwer zu verdauen wäre. "Für den einen oder anderen wäre es eine Enttäuschung."

Lähmt der Druck, etwas verlieren zu können, doch die Beine? Dem widerspricht Maximilian Arnold vehement. "Was wir in den letzten zwei Jahren gemacht haben, das war Druck", erinnert der Mittelfeldmann an die beiden Abstiegskämpfe. "Jetzt spielen wir Fußball, um einen geilen Wettbewerb zu erreichen. Das hat nichts mit Druck zu tun." Arnolds Hoffnung nach Stuttgart und vor Augsburg: "Vielleicht war es ein wichtiger Wachmacher zur richtigen Zeit."

Thomas Hiete

Bilder zur Partie VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg