Grazer sind seit dem Neustart 2013 nicht zu stoppen

Zurück in der 2. Liga: Der GAK bleibt auf dem Vormarsch

GAK-Fans

Zurück im österreichischen Profifußball: der GAK mit seinen Fans. imago images

Durch den Auswärtssieg am Freitag steht fest, dass der GAK erstmals seit der Saison 2006/07 wieder in einer der beiden höchsten Spielklassen des ÖFB am Start sein wird. Begünstigt wird dies, weil Verfolger Stadt Paura keine Lizenz beantragt hat und in der Regionalliga bleiben wird.

Illustre Namen stehen in der Klub-Historie des GAK. Walter Schachner und Klaus Augenthaler trainierten die Steirer einst, Ralph Hasenhüttl ging aus der Jugend hervor, der spätere Bremer Zlatko Junuzovic spielte auch für den 1902 gegründeten Athletiksport-Klub und Erzrivalen des SK Sturm.

2004 Meister und Pokalsieger - Sieg in Anfield

2004 war der GAK Meister und Pokalsieger, spielte im Europapokal und scheiterte trotz eines Auswärtssieges beim FC Liverpool knapp am Einzug in die Champions League. Finanzielle Schwierigkeiten und mehrere Konkursverfahren warfen den Traditionsverein wenig später aus der Bahn. 2007 kam es zum Zwangsabstieg, 2012 wurde der GAK vom Spielbetrieb abgemeldet.

2013/14 ging es dann in den Niederungen des steirischen Amateurfußballs wieder los, der ehemalige Deutschland-Legionär Gernot Plassnegger stieg mit dem GAK vier Mal in Folge auf, seit Januar trainiert Ex-Profi Enrico Kulovits das Team um den früheren Erstliga-Spieler Gernot Säumel, das im Februar im Pokal mit einem 2:1-Sieg über die Wiener Austria für Schlagzeilen sorgte und erst im Halbfinale an Salzburg scheiterte (0:6). Am Freitag schrieben die Grazer das nächste Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte. Vom großen Rivalen Sturm trennt den GAK fortan nur noch eine Spielklasse.

aho