Onisiwos Einsatz ist nach wie vor offen

Mainz: Schwarz rechnet "mit einer stabilen Eintracht"

Sandro Schwarz

Trifft am Samstag auf die Frankfurter Eintracht: Mainz-05-Coach Sandro Schwarz. imago images

"Ich rechne mit einer stabilen Eintracht. Schließlich hat sie bereits in der Europa League sehr gut auf das Ergebnis des letzten Bundesligaspiels in Leverkusen reagiert", sagt Schwarz, der die Umstände des Ausscheidens der Hessen aus dem internationalen Geschäft als "sehr bitter" einstuft. Frankfurts Auftritt bei Chelsea hat den Coach ähnlich elektrisiert wie die beiden Halbfinals der Champions-League am Dienstag und Mittwoch: "Wegen solcher großartigen Momente lieben wir den Fußball."

Am Sonntag (18 Uhr, LIVE! bei kicker.de) werden in Frankfurt 2500 Mainz-Anhänger erwartet, das Gästekontingent ist komplett verkauft, die Tageskassen öffnen nicht mehr. Den FSV-Fans will Schwarz einiges bieten: "Unser Ziel ist es, an die Leistungen der vergangenen Wochen anzuknüpfen." Gegen Hannover und Leipzig spielte sein Team mit viel Energie, holte allerdings aus beiden Partien nur einen Punkt. Wiedergutmachung ist auch angesichts der beiden FSV-Auftritte in der Rückrunde 2017/18 in Frankfurt angesagt, wo Mainz im DFB-Pokal und der Liga jeweils mit 0:3 unter die Räder gekommen war. "Daran möchte ich nicht erinnert werden", sagt Schwarz mit einem Schmunzeln.

Unklar ist nach wie vor, ob Onisiwo nach seiner Gehirnerschütterung zur Verfügung steht. "Er hat keine Beschwerden mehr, bisher ist es sehr gut verlaufen", berichtet Schwarz. Die Frage sei allerdings, wie der Österreicher auf eine weitere Belastungssteigerung reagiert. Gegebenenfalls könnte er am Samstag ins Mannschaftstraining einsteigen.

Offen ist außerdem, wie die Position des Rechtsverteidigers besetzt wird. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Giulio Donati war gegen Leipzig Daniel Brosinski wieder mit von der Partie. Nun ist Donati wieder fit. "Beide haben es zuletzt sehr gut gemacht", lobt Schwarz und lässt sich nicht in die Karten schauen.

Michael Ebert