Wolfsburg tritt am Samstag in Stuttgart an

Labbadia über Rechenspiele: "Das interessiert uns wenig"

Bruno Labbadia

Wird den VfL Wolfsburg zum Saisonende verlassen: Trainer Bruno Labbadia. imago images

Der VfB kämpft um den Klassenerhalt, wird diesen aber nur noch über die Relegation schaffen können - wenn die Schwaben nicht noch vom fünf Punkte entfernten 1. FC Nürnberg eingeholt werden. Ein sportlicher Überlebenskampf, den Labbadia nur allzu gut kennt - sei es als Trainer beim VfB, beim Hamburger SV oder vergangene Saison beim VfL Wolfsburg. "Ich weiß, wie es ihnen geht", sagt er. "Es ist eine unangenehme Situation." Umso dankbarer ist der 53-Jährige über die Ausgangslage seiner Mannschaft. Statt Abstiegskampf geht es für den VfL Wolfsburg um die Teilnahme am europäischen Wettbewerb, sogar die Qualifikation für die Champions League ist bei zwei Punkten Rückstand auf Rang vier noch erreichbar. "Für mich ist das kein Druck. Das ist eine positive Anspannung", sagt Labbadia unter dem Eindruck der vergangenen Saison.

Die Europa-League-Teilnahme könnten die Wölfe am Samstag sogar schaffen, sollten sie beim VfB gewinnen und die TSG Hoffenheim im Parallelspiel gegen Werder Bremen patzen. "Wenn es so wäre, würden wir uns riesig freuen. Um mich herum macht jetzt jeder Rechenspiele. Aber das interessiert uns wenig", stellt Labbadia klar.

die letzten 10 Spiele - VfL Wolfsburg
Frankfurt (A)
2
:
4
Augsburg (H)
8
:
1
Stuttgart (A)
3
:
0
Nürnberg (H)
2
:
0
Hoffenheim (A)
1
:
4
Frankfurt (H)
1
:
1
Leipzig (A)
2
:
0
Hannover (H)
3
:
1
Dortmund (A)
2
:
0
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5
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Stuttgarts Heimstärke: Labbadia ist gewarnt

Für ihn gilt er erst mal, in der Partie beim VfB zu bestehen. Und vor seinem Ex-Klub ist er gewarnt, auch wenn die Neckarstädter auf dem Relegationsplatz stehen. "Sie haben zuletzt zwei unterschiedliche Spiele gezeigt. Fakt ist aber, dass sie von ihren 24 Punkten 19 zu Hause geholt haben", sagt der VfL-Coach. Seine simple Schlussfolgerung lautet, "dass wir eine gute Leistung brauchen".

Dabei kann Labbadia weiterhin nicht auf John Anthony Brooks zurückgreifen, der durch seine Innenbanddehnung im Knie schon zwei Spiele verpasst hat und auch im Saisonfinale nicht zur Verfügung steht. Mit Jerome Roussillon, Sebastian Jung und Gian-Luca Itter befand sich ein zuletzt angeschlagenes Trio aber immerhin wieder im Training. Unklar ist noch, ob die Spieler schon in Stuttgart eine Option sind.

Ziegele bleibt eine Option - Franke zurück im Regionalliga-Team

Davon hängt auch ab, ob Robin Ziegele ein weiteres Mal für den Profikader berufen wird. Der 22-Jährige, der eigentlich im Regionalliga-Team verteidigt, saß beim vergangenen 2:0-Heimsieg gegen Nürnberg auf der Bank. Dominik Franke, ebenfalls Innenverteidiger, kehrte dagegen zur Zweitvertretung zurück und soll in der Regionalliga Nord zum Einsatz kommen und mithelfen, Platz eins zu verteidigen.

pau

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