3. Liga

Lauberbach dankt König: "Immer wieder aufgebaut"

Zwickau: Neun Probespieler im Testspiel gegen Auerbach

Lauberbach dankt König: "Immer wieder aufgebaut"

Lion Lauberbach, Ronny König

Trugen mit Toren zum Klassenerhalt des FSV Zwickau bei: Lion Lauberbach (li.) und Ronny König. imago images

Im vergangenen Sommer war Lauberbach vom Drittliga-Absteiger Rot-Weiß Erfurt zu den Schwänen gekommen, doch erst am 30. Spieltag platzte endlich der Knoten des Stürmers. Im richtungsweisenden Spiel gegen Energie Cottbus erzielte er einen Treffer - und ließ seitdem drei weitere folgen. Zuletzt reihte er sich beim Schützenfest gegen 1860 München (5:2) in die Torschützenliste ein. Auf Vorlage von König - der das 1:0 erzielt hatte - traf der 21-Jährige zum Endstand. "Das freut mich, dass ich meinen Beitrag zum Klassenerhalt leisten konnte", sagte Lauberbach, der seine ansteigende Leistungskurve nach langer Durststrecke auch mit der Unterstützung von Sturm-Routinier König (35) erklärte: "Er hat mich in schweren Zeiten immer wieder aufgebaut."

Damit sicherte der FSV auch rechnerisch den Klassenerhalt und steht nun mit 49 Punkten nach 36 Spieltagen deutlich besser da als in der Vorsaison (38 Punkte nach 36 Spielen). Die Planungen für die kommende Spielzeit dürfen damit spätestens jetzt anrollen - mit einem Testspiel gegen Viertligist VfB Auerbach machte der FSV einen Anfang in Sachen Kaderplanung.

Mit Probespielern: 3:2-Sieg gegen Auerbach

Denn mit Jeffrey Wittlich (FC Carl Zeiss Jena II), Kolja Herrmann (FC Wil), Thilo Töpken (Eintracht Braunschweig II), Robin Huser (FC Basel), Kay Seidemann (VfB Merseburg), Torben Engelking (1. FC Germania Egestorf/ Langreder), Mattia Celant (FC Basel ll), Silvan Gönitzer (FC St. Gallen) und Johannes Bender (TSG Hoffenheim ll) kamen gleich neun Testspieler beim 2:3-Erfolg am Mittwoch zum Einsatz. Tarsis Bonga (39./68.) und Kevin Hoffmann (75.) erzielten die Zwickauer Treffer.

Zudem stellte der Klub auch in anderer Hinsicht die Weichen für die Zukunft: Am Donnerstagmittag teilte Zwickau mit, dass Morris Schröter seinen im Sommer auslaufenden Vertrag um zwei weitere Jahre bis 2021 verlängert hat. Er wird damit ab Sommer in seine fünfte Spielzeit bei den Schwänen gehen. Bisher bestritt der Verteidiger 108 Pflichtspiele für die Westsachsen. In der laufenden Spielzeit kam Schröter 24-mal zum Zug (zwei Vorlagen, kicker-Notenschnitt 3,20).

pau

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