Gladbach: Zwei Rückkehrer bieten sich für Nürnberg an

Rechte Borussen-Seite mit Traoré und Beyer?

Ibrahima Traoré (links) und Louis Jordan Beyer (rechts)

Haben ihre Sache beim Duell mit Hoffenheim gut gemacht: Ibrahima Traoré (links) und Louis Jordan Beyer (rechts). imago images

Die Umstellungen waren aus der Not geboren. Weil sich Patrick Herrmann und Tony Jantschke im ersten Durchgang gegen Hoffenheim leicht verletzt hatten, warf Dieter Hecking die beiden Rückkehrer eben rein: Ibrahima Traoré und Jordan Beyer. Das Gespann bildete im Zuge des Wechsels vom 3-5-2-System auf die altbekannte 4-3-3-Grundordnung die neue rechte Seite. Und siehe da: Es funktionierte gut.

Beyer ging bei seinem ersten Rückrundeneinsatz sofort mutig zu Werke und verließ sich nicht nur auf seine Defensivaufgaben als Rechtsverteidiger, sondern suchte auch energisch den Weg nach vorne.

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Traoré wiederum belebte mit seinen Tempo-Dribblings die bis dahin lahme Offensive und war an den Treffern von Matthias Ginter und Josip Drmic mit beteiligt.

Hecking lobt das Duo

"Sie haben es beide gut gemacht, als sie reingekommen sind. Die rechte Seite war ziemlich zu und sie hatten gute Aktionen nach vorne", lobt Dieter Hecking. Ganz ohne Risiko, das macht der Trainer deutlich, seien die Einwechslungen aber nicht gewesen. Er verweist auf die langen Zwangspausen des Duos zuvor. "Es ist in solchen Fällen immer ein schmaler Grat. Jordan war lange verletzt und hatte sich zuletzt in der U 23 noch eine Rote Karte abgeholt. Auch Ibo war lange verletzt. Aber ich freue mich, dass beide jetzt langsam wieder in den Rhythmus finden. Ich bin froh, wenn Spieler solche Zeichen senden, um dann vielleicht am Samstag in Nürnberg erste Wahl zu sein."

Denkbar ist, dass Hecking in Mittelfranken - wie nach der Pause gegen Hoffenheim - in einem 4-3-3-System beginnt. Da hinter Herrmann (Zerrung an der Oberschenkelrückseite) und Jantschke (Schlag aufs Knie) ein Fragezeichen steht, würde es nicht überraschen, wenn Traoré und Beyer bei Heckings früherem Arbeitgeber Nürnberg ihre Startelfchance erhalten.

Jan Lustig

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