Der Negativ-Trend hält an

Haching und das "Täglich-Grüßt-das-Murmeltier"-Syndrom

Der Blick geht weiter nach unten: Christoph Greger und Unterhaching können die Abwärtsspirale nicht stoppen.

Der Blick geht weiter nach unten: Christoph Greger und Unterhaching können die Abwärtsspirale nicht stoppen. imago images

"Im Fußball gibt es ab und zu solche Phasen, die unerklärlich sind", musste sich Schromm in Bezug auf die Ergebnis-Krise seiner Mannschaft eingestehen. Der 50-Jährige ist eigentlich zufrieden mit der Herangehensweise seiner Spieler: "Es ist sehr, sehr ordentlich, wie die Mannschaft unter der Woche den Plan mitentwickelt und ihn am Wochenende auf dem Platz umsetzt."

Nur mit der Chancenverwertung hadert der Coach. Vor zwei Wochen hatten die Oberbayern gegen Fortuna Köln (1:1) eine Torlos-Serie von 821 Minuten beendet, seitdem gab es dennoch keinen weiteren Treffer mehr zu bejubeln. "Wenn wir uns im letzten Drittel nicht belohnen, werden wir auch gegen Lotte nicht gewinnen", ist sich Schromm sicher.

die letzten 10 Spiele - SpVgg Unterhaching
FT Rosenheim (A)
1
:
13
FSV Pfaffenhofen (A)
1
:
13
Miesbach (A)
1
:
11
Osnabrück (A)
1
:
4
Lotte (H)
3
:
0
K'lautern (A)
4
:
0
Jena (H)
0
:
1
F. Köln (A)
1
:
1
Zwickau (H)
0
:
1
Würzburg (H)
0
:
3
alle Termine
3. Liga - 36. Spieltag
36. Spieltag
3. Liga Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
VfL Osnabrück
76
2
Karlsruher SC
68
3
SV Wehen Wiesbaden
64
4
Hallescher FC
60
5
Hansa Rostock
53
6
Preußen Münster
52
7
Würzburger Kickers
51
8
FSV Zwickau
49
9
1. FC Kaiserslautern
48
Tabelle 3. Liga

Endspiel gegen Lotte - offener Brief an die Fans

Doch eine Niederlage gegen die Sportfreunde Lotte gilt es unbedingt zu verhindern, denn der Tabellen-16. würde an Haching vorbeiziehen. Die Oberbayern stehen derzeit lediglich zwei Zähler über den Abstiegsplätzen und auch die anderen Kellerkinder sammelten zuletzt fleißig Punkte. "Wir müssen uns definitiv etwas einfallen lassen", erklärte Schromm daher und ergänzte: "Wir haben jetzt ordentlich in die Fresse bekommen, es reicht."

Unterdessen richteten sich die Spieler der SpVgg in einem offenen Brief an die Fans. Dort heißt es, man könne "den Frust verstehen" und werde gegen Lotte "von der ersten bis zur allerletzten Minute mit unbändiger Leidenschaft, eisernem Siegeswillen und bedingungslosen Kampfgeist alles reinschmeißen, um als Sieger den Platz zu verlassen".

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