Fürth ist noch nicht gerettet - keine Abstiegspanik

Burchert: "Spielen nächste Woche zum Glück nicht gegen Köln"

Sascha Burchert

Sieht Fürth auch nach dem 0:4 gegen Köln konkurrenzfähig mit dem Rest der Liga: Schlussmann Sascha Burchert. imago images

Leitl hatte "eine Kölner Mannschaft gesehen, die gezeigt hat, warum sie auf Platz 1 steht", so der Fürther Trainer nach der Partie bei "Sky". Gegen das "sehr gute Positionsspiel, die individuelle Klasse, die Freude" habe seine Mannschaft nichts entgegenzusetzen gehabt. Daher sei die Partie auch schnell abgehakt, denn jetzt gelte es: "Nach vorne schauen und die Köpfe frei kriegen für das Spiel in Aue."

Burchert bewahrt die Ruhe

Dort bietet sich der SpVgg am kommenden Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) die nächste Möglichkeit, den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. Zwei Runden vor dem Schluss steht Fürth sechs Punkte vor Leitls Ex-Klub Ingolstadt, der zuletzt mächtig ins Rollen kam, 13 von 15 möglichen Punkten aus den letzten fünf Begegnungen holte und zugleich das bessere Torverhältnis als das Kleeblatt aufweist. Macht sich kurz vor Ladenschluss noch Panik breit in Fürth? Nicht, wenn es nach Torwart Sascha Burchert ("Ingolstadt kann kommen") geht, der sein Team mit einer Ausnahme gegen alle Mannschaften auf Augenhöhe sieht: "Nächste Woche spielen wir zum Glück nicht gegen Köln, sondern in Aue."

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Die Veilchen sind mit einem Punkt mehr als Fürth bereits gerettet, doch auch sie könnten sich als formstarker Gegner (sieben Punkte aus den jüngsten drei Partien) als Stolperstein für Fürth entpuppen. Burchert mahnt daher Aktivität gegen den Ball an: "Wenn wir nichts zulassen, spielen wir zu null und haben unser Ziel erreicht."

Caligiuri: "Haben uns beeindrucken lassen"

Das Köln-Spiel schnellstmöglich hinter sich lassen und gleichzeitig positiv nach vorne blicken - das will auch Caligiuri: "Köln hat von der ersten Minute an Dominanz ausgestrahlt, wir haben uns beeindrucken lassen. Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen, haben die Räume nicht gut besetzt und viele Chancen zugelassen." Aber: "Köln hat in einer anderen Klasse gespielt." Für das Duell mit Aue gelte es daher, wieder an die Leistungen der vorangegangenen Spiele anzuknüpfen.

"Wir wollten heute selbst den Schritt gehen, aber wir waren insgesamt nicht wach genug", analysierte Trainer Leitl, und auch "aufgrund unserer Personalsituation nicht in der Lage, dem Gegner Paroli zu bieten". Fünf Tage bleiben ihm, um seine Mannschaft aufzurichten, die Niederlage gegen Köln soll im besten Fall schon morgen aus den Köpfen sein, denn: "Man kann gegen Köln verlieren - das haben wir heute leider getan."

psz

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