Bremen: Rashica bricht Training ab, soll aber spielen

Moisander fehlt, Friedl der Favorit

Beste Chancen auf die Startelf gegen Dortmund: Bremens Youngster Marco Friedl.

Beste Chancen auf die Startelf gegen Dortmund: Bremens Youngster Marco Friedl. imago images

Als gesetzt betrachten kann sich momentan keiner aus diesem Trio. Veljkovic erhielt nach dem 2:3 im Pokalhalbfinale gegen die Bayern zwar ein überraschendes Sonderlob von Kohfeldt, war aber an den ersten beiden Gegentreffern nachweislich nicht schuldlos. Auch die Gelb-Rote Karte, die er sich zuvor beim 0:1 in München eingehandelt hatte, spricht nicht gerade für den serbischen WM-Teilnehmer. Derweil hat sich Dauerkonkurrent Langkamp als Vertreter beim 1:4 in Düsseldorf ebenfalls nicht aufgedrängt, verdiente sich in einer insgesamt überforderten Defensive die kicker-Note 5. Angesichts der jüngsten Verfassung dieses Duos spricht somit sehr vieles für Marco Friedl - zumal der 21-Jährige einzig verbliebener Linksfuß ist.

Letztmals durfte Friedl beim 3:1 in Leverkusen ran und konnte dabei voll überzeugen. Zudem gilt der junge Österreicher als Schnellster von Werders Innenverteidigern, gerade gegen den BVB kein unwesentlicher Faktor. Im Duell der Rechtsfüßer schien zuletzt Veljkovic grundsätzlich die Nase vorn zu haben. An der Seite des jungen Friedl könnte die Rolle als Routinier und erklärter Führungsspieler diesmal aber auch den Ausschlag für Langkamp geben.

Thiemo Müller

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