Bundesliga

Labbadias Personalpuzzle

Wolfsburg: Roussillon und Ginczek fehlen weiterhin

Labbadias Personalpuzzle

Muss gegen Nürnberg erneut improvisieren: Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia.

Muss gegen Nürnberg erneut improvisieren: Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia. imago images

Jerome Roussillon? Nicht zu sehen. Daniel Ginczek? Ebenfalls nicht auf dem Trainingsplatz am Mittwoch. Beide arbeiteten im Kraftraum. Immerhin: John Anthony Brooks, der beim Wolfsburger 4:1 bei der TSG Hoffenheim wegen einer Innenbanddehnung fehlte, absolvierte gemeinsam mit Wout Weghorst eine individuelle Trainingseinheit. Das macht den Einsatz des US-Amerikaners am Samstag gegen Nürnberg etwas wahrscheinlicher, bei Linksverteidiger Roussillon (muskuläre Probleme) und Stürmer Ginczek (Rücken) bleiben die Fragezeichen etwas dicker.

In der Abwehr muss Trainer Bruno Labbadia ohnehin umbauen. Rechtsverteidiger William, der in Sinsheim zunächst links verteidigte, fehlt gelbgesperrt - und setzte obendrein am Mittwoch mit dem Training aus. Sollte Roussillon also erneut fehlen, muss der Coach mächtig improvisieren, zumal Talent Gian-Luca Itter, Linksverteidiger, nach einer Verhärtung im Leistenbereich am Mittwoch nur laufen konnte.

Mögliche Alternativen: Offensivmann Renato Steffen könnte von Beginn an hinten links spielen, zuletzt tat er dies schon als Einwechselspieler. Für rechts stünden dann Marcel Tisserand, so er im Zentrum nicht wieder Brooks ersetzen muss, und Sebastian Jung, der gegen Hoffenheim sein Comeback feierte, zur Verfügung. Klar ist: Trainer Labbadias Personalpuzzle ist noch längst nicht fertig.

Thomas Hiete

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