FSV ist rechnerisch noch nicht gesichert

Bus-Panne: Zwickauer Profis nehmen das Taxi

Mannschaftsbus des FSV Zwickau

Blieb auf dem Rückweg von Meppen liegen: Der Mannschaftsbus des FSV Zwickau. imago

Knapp 250 Kilometer vor Zwickau blieb der Bus in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf der Autobahn liegen. Knapp die Hälfte der rund 600 Kilometer langen Rückfahrt mussten die Sachsen deshalb mit Taxis zurücklegen, wie die "Bild" berichtet. Die Nacht fand für den Zwickauer Tross erst gegen 3.30 Uhr ein Ende. "Wir waren erst spät im Bett", sagte FSV-Trainer Joe Enochs. Die Mannschaft bekam deshalb einen trainingsfreien Tag.

Durch die Niederlage im Emsland verpasste es der FSV, auch rechnerisch den Klassenerhalt einzutüten. Bei sieben Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone und Platz neun ist der Nicht-Abstieg aber sehr wahrscheinlich. Der Ärger über die Schlappe beim SVM hielt sich deshalb auch in Grenzen. "Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben", sagte Julius Reinhardt, der vor allem mit der verschlafenen Anfangsphase haderte. "Wenn du dann verpasst, ein Tor zu machen, gehst du als Verlierer vom Platz."

Klassenerhalt gegen 1860 München?

Positives konnte er an der Situation trotzdem finden: Nun bietet sich den Westsachsen am kommenden Spieltag die Chance, endgültig den Klassenerhalt zu sichern - vor heimischer Kulisse. Am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gastiert der TSV 1860 München in Zwickau. Im eigenen Stadion den Klassenerhalt zu feiern, so Reinhardt, sei besonders schön.

pau

Tabellenrechner 3.Liga