Karlsruhe: Trio mit leichten Problemen im Training

Schwartz stellt Kobald Startelf-Rückkehr in Aussicht

Christoph Kobald

Könnte gegen 1860 München wieder in der Startelf stehen: Christoph Kobald. imago

Als Tabellenzweiter geht der KSC mit guter Ausgangslage in den 35. Spieltag, noch vier Spieltage stehen im Endspurt an. Während Verfolger Hallescher FC am Freitagabend die Chance hat, vorzulegen, geht es für die Badener am Samstag um wichtige Zähler. Ausgerechnet vor dem wegweisenden Duell im Grünwalder Stadion, das aufgrund der TV-Übertragung schon früher angepfiffen wird, mussten mit Marc Lorenz, Marco Thiede und Torjäger Marvin Pourié drei Stammspieler im Training etwas kürzertreten. Mit dem wieder fitten Sercan Sararer hat Schwartz immerhin eine personelle Option mehr.

Überhaupt kann der 52-Jährige pünktlich zum Endspurt auf einen breiten Kader bauen, wie auch die zurückliegende Heimpartie verdeutlicht hat. "Im Spiel gegen Meppen haben die Einwechslungen gezeigt, dass auch mal wieder was passiert", sagte Schwartz mit Blick auf Stürmer Martin Röser ("Er hätte fast noch ein Tor gemacht") und Defensivmann Christoph Kobald.

Vor allem Kobald hinterließ gegen den SVM bleibenden Eindruck, erzielte er doch wenige Minuten nach seiner Einwechslung den wichtigen Treffer zum 2:1. Mit seinem ersten Tor für den KSC hatte der vor der Saison vom SC Wiener Neustadt gekommene Österreicher sein Team auf Siegerstraße gebracht. Am Ende stand ein 3:1-Sieg und die "Pole Position" im Kampf um den noch verbliebenen direkten Aufstiegsplatz hinter dem VfL Osnabrück. Zudem betrieb der 21-Jährige, der zentral, auf dem rechten Flügel aber auch im Mittelfeld verteidigen kann, Werbung in eigener Sache. "'Kobi' hat sehr lange Geduld bewiesen und sich inzwischen akklimatisiert. Er ist mit Sicherheit eine Möglichkeit für die Anfangsformation", so Schwartz.

Kobald, der in dieser Saison schon fünfmal von Beginn an gespielt hat, stellt sich jedenfalls komplett in den Dienst der Mannschaft - egal ob als Einwechsel- oder Startelfspieler, und sieht auf sein Team in München einen "harten Brocken" zukommen. "Da ist jeder Einzelne am Samstag gefragt. Wir werden alles geben, um dort zu gewinnen", kündigt er an.

Wie angekündigt: KSC legt Beschwerde gegen DFL-Bescheid ein

Derweil gab der Klub bekannt, wie angekündigt Beschwerde bei der DFL gegen den Lizenzbescheid eingelegt zu haben. Diese hatte einen Sonderantrag des KSC abgelegt und eine Komplettüberdachung des Stadions, auch der provisorischen Tribünen, im Falle eines Aufstiegs in die 2. Bundesliga verlangt. Die Stadt Karlsruhe hatte daraufhin den Druck erhöht und vom Verein einen entsprechenden Einspruch verlangt. "In seiner gemeinsam mit dem städtischen Eigenbetrieb Fußballstadion im Wildpark erarbeiten Beschwerde listet der KSC eine ganze Reihe gewichtiger Argumente auf, die die DFL davon überzeugen sollen, eine Ausnahmegenehmigung für die Zweitliga-Saison 2019/2020 zu erteilen", heißt es in einer Stellungnahme.

Kother unterschreibt Profivertrag

Bereits am Freitagvormittag vermeldete der Klub außerdem die Vertragsunterschrift von U-19-Angreifer Dominik Kother. Der in der A-Junioren-Bundesliga 22-mal zum Zuge gekommene Angreifer schoss sechs Tore.

pau

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