Washington unterliegt den Carolina Hurricanes

Dallas darf jubeln - Fliegt der Titelverteidiger schon früh?

Um jeden Zentimeter wird gekämpft: Washington und Carolina gehen ins entscheidende siebte Spiel.

Um jeden Zentimeter wird gekämpft: Washington und Carolina gehen ins entscheidende siebte Spiel. imago

Als insgesamt fünftes Team konnten die Dallas Stars in der Nacht auf Dienstag (MESZ) jubeln: Der Stanley-Cup-Gewinner von 1999 rang die Nashville Predators nach Verlängerung mit 2:1 nieder und entschied die Best-of-Seven-Serie dadurch mit 4:2 für sich. Es war allerdings ein ganz schweres Stück Arbeit. Der Schwede John Klingberg erzielte nach 17:02 Minuten der Verlängerung das entscheidende Tor für die Texaner.

Dem Titelverteidiger Washington Capitals droht hingegen das frühe Aus. Der Hauptstadtklub unterlag bei den Carolina Hurricanes mit 2:5 und musste den 3:3-Ausgleich in der Serie hinnehmen. Es dauerte allerdings bis ins Schlussdrittel, ehe Jordan Staal, Justin Williams und Dougie Hamilton (Empty-Netter 186 Sekunden vor Schluss) spielentscheidend trafen. "Wir wussten, was die Zeit geschlagen hat. Ich habe schon zu Beginn der Serie gesagt, dass wir es ihnen nicht leicht machen werden, wenn sie uns den K.-o.-Schlag versetzen wollen", erklärte Carolinas Kapitän Williams hinterher.

Capitals setzen auf den Trend

Das entscheidende siebte Spiel steigt am Mittwochabend (Ortszeit) in Washington. Die gute Nachricht für die Capitals: In dieser Serie gewannen beide Teams alle ihre Heimpartien. Der Sieger dieses Duells bekommt es im Viertelfinale derweil mit den New York Islanders und den deutschen Nationalspielern Thomas Greiss und Tom Kühnhackl zu tun.

NHL-Ergebnisse vom Montag, 22. April:

Dallas Stars - Nashville Predators 2:1 n.V.
Play-off-Endstand: 4:2
Carolina Hurricanes - Washington Capitals 5:2
Play-off-Stand: 3:3

kon

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