3. Liga

"Letzte Patrone": Zapel folgt auf Kaczmarek

"Unvermeidlich": Fortuna trennt sich von Trainer

"Letzte Patrone": Zapel folgt auf Kaczmarek

Thomas Kaczmarek

Nicht mehr Trainer der Fortuna: Thomas Kaczmarek. imago

"Die Mannschaft hat gegen Unterhaching eine enttäuschende Vorstellung gezeigt, sodass der Trainerwechsel als Impuls von außen leider unvermeidlich geworden ist, um für den Klassenerhalt noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren" begründete Schwetje die Trennung. "Ich habe sehr vertrauensvoll mit ihm zusammengearbeitet und es war daher für mich persönlich eine schwere Entscheidung, ihn über die Trennung zu informieren. Letztendlich geht aber der Kampf um den Klassenerhalt vor. Der Trainerwechsel ist unsere letzte Patrone."

Kaczmarek hatte erst Ende Oktober das Amt in der Südstadt übernommen. In 21 Begegnungen sammelte er aber nur 21 Zähler (vier Siege, neun Remis, acht Niederlagen) - bei einem Torverhältnis von Minus 20. Dadurch rutschte die Fortuna von Tabellenplatz zwölf auf einen Abstiegsrang.

Einen Nachfolger präsentierte die Fortuna mit Oliver Zapel. Der 51-Jährige arbeitete zuletzt bei der Reserve des SV Werder Bremen und davor in Großaspach. Pikant: Am letzten Spieltag könnte der Coach auf seinen Ex-Verein zum Abstiegsendspiel treffen.

Schon am Montagnachmittag wird Zapel das Training der Profimannschaft leiten. Am Dienstag wird er mit Fortuna Köln zum Landespokal-Spiel beim F.C. Wegberg-Beeck reisen. In der 3. Liga geht es für die Kölner am Samstag wieder um Punkte. Dann treten die Südstädter um 14 Uhr bei den Würzburger Kickers an. "In so einer Situation müssen Spieler, Fans, Sponsoren und der Verein noch enger zusammenrücken und Herz zeigen", weiß Zapel um die aktuelle Situation: "In den nächsten vier Wochen geht es darum, alles dafür zu tun, die Fortuna in der Liga zu halten. Zusammen werden wir das schaffen!"

Frank Neusser