Mbappé will bei PSG bleiben

Marcelo bekennt sich zu Real - wird Bale verliehen?

Abschied auf Raten: Dass Gareth Bale und Marcelo in der kommenden Saison gemeinsam auflaufen, ist unwahrscheinlich.

Abschied auf Raten: Dass Gareth Bale und Marcelo in der kommenden Saison gemeinsam auflaufen, ist unwahrscheinlich. Getty Images

Er gehört zweifellos zu den Gewinnern des Trainerwechsels. War Marcelo unter Santiago Solari noch außen vor, gehört er unter Zinedine Zidane wieder zum Stammpersonal. Gerüchte über einen Wechsel zu Juventus Turin - und damit zu seinem Kumpel Cristiano Ronaldo - hielten sich trotzdem hartnäckig, auch weil der Brasilianer sie nicht entkräftete. Vielmehr nannte er Juve Mitte Februar einen "beeindruckenden Verein". Zu seiner Zukunft ließ er sich nur noch eine Floskel entlocken: "Ich bin Spieler von Real Madrid und habe einen gültigen Vertrag." Wertschätzung für den Klub klingt anders.

Und zwar in etwa so: "Viele Dinge wurden über mich gesagt, aber Real Madrid ist mein Zuhause. Und die, die mich kennen, denen ist das bewusst." Oder so: "Ich habe immer gesagt, dass ich hier glücklich bin. Nicht im Team zu sein, hatte darauf keine Auswirkung." Ein deutliches Bekenntnis pro Real, das der Linksverteidiger am Sonntag nach der Partie gegen Bilbao abgab. Kein Wunder, der bald 31-Jährige hatte auch in dieser Begegnung den Vorzug vor Widersacher Sergio Reguilon erhalten. Nur beim 2:1 gegen Eibar am 31. Spieltag setzte Zidane auf den Youngster, und das nur, weil Marcelo wegen einer Gelbsperre fehlte.

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Primera Division - 33. Spieltag
33. Spieltag
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Pl. Verein Punkte
1
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77
2
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68
3
Real Madrid
64
4
FC Getafe
54
5
FC Valencia
52
6
FC Sevilla
52
7
Deportivo Alaves
46
8
Athletic Bilbao
46
9
Real Betis Sevilla
43
Tabelle Primera Division

Bale auf Abschiedstour

Ganz anders ist die Stimmungslage rund um Gareth Bale. Kaum einer rechnet damit, dass der Waliser über die kommende Saison hinaus bei den Königlichen bleibt. In Madrid werfen sie ihm zur Schau gestellte Lustlosigkeit vor, seine Verletzungsanfälligkeit ist Real ebenfalls ein Dorn im Auge. Auch Zidane hat offenbar keine großen Pläne mehr mit dem 29-Jährigen, dessen Vertrag bis 2022 läuft. In drei der vergangenen vier Spiele kam Bale von der Bank, auch gegen Bilbao. Sein letzter Treffer gelang ihm beim Zidane-Debüt gegen Celta Vigo (2:0) Mitte März.

Das Problem: Von den gut 100 Millionen Euro, die Bale im Sommer 2013 gekostet hat, dürfte nach dieser verkorksten Saison bei einem Verkauf nur noch ein Bruchteil übrig bleiben. Wie die "Marca" nun berichtet, planen die Königlichen deswegen eine Ausleihe mit Kaufoption, dadurch könnten sie immerhin die immensen Gehaltskosten einsparen. Das Problem: Dem Vernehmen nach liegt kein einziges Angebot für Bale vor.

Mbappé: "Ich bin Teil des PSG-Projekts"

Dass Kylian Mbappé den Platz von Bale einnehmen wird, ist hingegen äußerst unwahrscheinlich geworden. "Ich bin hier, ich bin Teil des Projekts", sagte der Weltmeister nach dem Gewinn des Meistertitels mit PSG im TV-Sender Canal Plus. Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, der neue Real-Trainer Zinedine Zidane wolle Mbappé zu den Königlichen locken. "Es ist gut für Real Madrid, wenn Zizou da ist, aber ich werde mir das nur als Bewunderer anschauen", sagte der Angreifer.

Mbappé war 2017 von Monaco zu PSG gewechselt, insgesamt hatte der Hauptstadt-Klub 180 Millionen Euro für den Torjäger überwiesen. Sein Vertrag läuft noch bis Ende Juni 2022.

las