Dritter Titel in der 93-jährigen Geschichte

PAOK ist Meister - Vieirinha "spielt" mit Kreuzbandriss

PAOK-Kapitän Vieirinha

Meister, aber schwer verletzt: PAOK-Kapitän Vieirinha. imago

Das Team um den verletzten Kapitän Vieirinha (früher Wolfsburg), der trotz eines in der vergangenen Woche erlittenen Kreuzbandrisses in der Nachspielzeit eingewechselt wurde, durfte nach Spielende die lang ersehnte Meistertrophäe in Empfang nehmen - verständlicherweise machte der entscheidende Meisterspieler in dieser Saison (26 Partien, fünf Tore) in den knapp zwei Minuten Einsatzzeit keinen Schritt.

In Thessaloniki herrschte schon am Samstag Ausnahmezustand, als PAOK-Fans sowohl auf der Hafenpromenade, als auch die Burg am oberen Ende der Stadt durch Pyroshows im Mittelpunkt der Feierlichkeiten standen.

PAOK, das nach 29 Spieltagen noch ungeschlagen ist, löst nach dem Titelgewinn den bisherigen Meister AEK ab, der frühere Dauermeister Olympiakos musste sich mit dem zweiten Rang zufrieden geben. Auch im Pokal sind die "Schwarz-Weißen" noch im Rennen: Nach dem 2:0-Hinspielsieg über Asteras Tripolis sollte das Einziehen ins Finale nur Formsache sein.

Damit ist zum dritten Mal in Folge ein Finale PAOK-AEK möglich. Die Athener müssen genauso ein 2:0 bei Lamia verwalten um ins Finale vom 11. Mai einzuziehen.

Georgios Vavritsas