Hannovers Olsen sticht mit elf Toren heraus

Hannover ohne Chance: Füchse vor Halbfinal-Einzug

Silvio Heinevetter

Landete mit den Füchsen einen deutlichen Sieg in Hannover: Nationaltorhüter Silvio Heinevetter. imago

Durch den klaren Auswärterfolg stehen die Berliner bereits mit einem Bein im Final Four, das in diesem Jahr am 17. und 18. Mai in Kiel ausgetragen wird.

Vor 3.937 Zuschauern nutzte die Mannschaft des bosnischen Trainers Velimir Petkovic über die gesamte Spielzeit die vielen Fehler der nervös agierenden Niedersachsen aus. Dennoch verspielten Fabian Wiede, Paul Drux & Co. bis zur Pausensirene die komfortable 10:5-Führung aus der 17. Spielminute fast komplett. Beim Stand von 15:14 ging es für die beiden Bundesliga-Teams in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel fand der Bundesliga-13. Hannover-Burgdorf keinen Antworten mehr auf das flexible Berliner Offensivspiel. Angeführt vom dänischen Weltmeister Hans Lindberg, der am Ende mit sieben Treffern bester Berliner Torschütze werden sollte, erspielte sich die Petkovic-Sieben einen Acht-Tore-Vorsprung für das Rückspiel, das am 28. April (15 Uhr) in der Berliner Max-Schmeling-Halle stattfindet.

Bei Hannover, das nach der Niederlage im Halbfinale des DHB-Pokals (29:30 gegen Magdeburg) nun wohl auch die Hoffnungen auf den Triumph im EHF-Pokal begraben muss, blieb der deutsche Nationalspieler Kai Häfner über weite Strecken blass. Einig Spielmacher Morten Olsen konnte dem Spiel mit elf Toren seinen Stempel aufdrücken.

Das Viertelfinal-Hinspiel im Überblick

Tore für Hannover-Burgdorf: Olsen 11, Kastening 7, K. Häfner 5, Böhm 1, Pevnov 1, Ziemer 1
Tore für Berlin: Lindberg 6, Drux 5, Elisson 5, Holm 5, Wiede 4, Zachrisson 4, Marsenic 3, Gojun 1, Heinevetter 1
Zuschauer: 3.937
Strafminuten: 8 / 12
Disqualifikation: - / -

tow/dpa