Abwehrchef hat sein Tief überwunden

Kapitän Vogt ist wieder der Alte

Kevin Vogt

Fand zurück zu alter Stärke: Der Kapitän der TSG Hoffenheim, Kevin Vogt. imago

Gegen Ende der Hinrunde entschieden Vogt und Trainer Julian Nagelsmann, dem schwächelnden Leistungsträger eine schöpferische Pause zu gönnen. Vogt pausierte zwei Bundesligaspiele und verzichtete auch auf das Champions-League-Spiel bei Manchester City (1:2). Doch bis sein altes Niveau wieder erreicht war, sollte es noch eine Weile dauern. Auch weil ihn Blessuren und eine Oberschenkelzerrung zwischenzeitlich wieder zurückwarfen.

Doch in den letzten Wochen ist Vogt wieder ein stabilisierender wie inspirierender Faktor. Mit der einstigen Präzision lenkt er wieder die Hoffenheimer Spieleröffnung, auch gegen hoch pressende Gegner hat die TSG-Abwehr wieder zu einer aufreizenden Sicherheit gefunden und löst sich auch unter hohem Gegnerdruck spielerisch aus der eigenen Hälfte, um die sich so ergebenden Freiräume zielstrebig in Torchancen umzuwandeln. Auch Vogts vertikale Zuspiele durch die gegnerischen Reihen finden wieder häufiger ihren Adressaten

Spielersteckbrief Vogt
22

Vogt Kevin

TSG Hoffenheim

Deutschland

Spielerprofil
die letzten 10 Spiele - TSG Hoffenheim
Mainz (A)
4
:
2
Bremen (H)
0
:
1
Gladbach (A)
2
:
2
Wolfsburg (H)
1
:
4
Schalke (A)
2
:
5
Hertha (H)
2
:
0
Augsburg (A)
0
:
4
Leverkusen (H)
4
:
1
Stuttgart (A)
1
:
1
Nürnberg (H)
2
:
1
alle Termine

Alles wichtige Elemente, um die dritte Europacupteilnahme in Folge erneut mit einem fulminanten Saisonfinale zu sichern. "Wir haben aktuell einen Flow, belohnen uns jetzt mit einer vernünftigen Punkteausbeute", stellt Vogt zufrieden fest, "aber wenn wir nur ein paar Prozentpunkte nachlassen, wird es auch schwer gegen jeden Gegner. Es ist schön, dass wir jetzt Platz sechs zurückerobert haben, aber wir sollten uns nicht so viel mit der Tabelle beschäftigen, sondern mit den Dingen auf dem Platz. Wenn wir das beherzigen, dann bin ich optimistisch."

Michael Pfeifer