Bundesliga

Spuckattacke: DFB sperrt Ascacibar für sechs Wochen

VfB-Mittelfeldspieler droht Saisonende

Spuckattacke: DFB sperrt Ascacibar für sechs Wochen

Santiago Ascacibar (r.) mit Kai Havertz und Schiedsrichter Tobias Stieler

Krasser Aussetzer: Santiago Ascacibar (r.) spuckte Kai Havertz (l.) an. imago

Ascacibar hatte am Samstag für Empörung gesorgt , weil er bei Stuttgarts 0:1-Heimniederlage gegen Leverkusen Siegtorschütze Kai Havertz in der Nachspielzeit anspuckte. Die Strafe fiel entsprechend hart aus: Wie der DFB am Dienstag mitteilte, muss Ascacibar "wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung" sechs Wochen zuschauen - also bis zum 25. Mai. Die reguläre Bundesliga-Saison ist für ihn damit beendet, erst im Rückspiel einer möglichen Relegation (27. Mai) wäre er wieder spielberechtigt. Die Sperre umfasst demnach fünf oder sechs Pflichtspiele. Ascacibar und auch der VfB haben dem Urteil zugestimmt.

Der VfB hatte bereits eine interne Strafe für Ascacibar angekündigt ("Er hat der Mannschaft und dem Verein geschadet") , der seine Kartensammlung vervollständigte: In bisher 56 Bundesligaspielen verbuchte er 20 Gelbe Karten, eine Gelb-Rote und nun auch eine Rote Karte - und insgesamt zehn (oder elf) Spiele Sperre.

Spielersteckbrief Ascacibar
Ascacibar

Ascacibar Santiago

Auch wenn ich zuvor provoziert wurde, darf mir so etwas nicht passieren.

Santiago Ascacibar

"Ich habe mich für mein Verhalten beim Verein und der Mannschaft entschuldigt", wird Ascacibar auf der VfB-Website zitiert. "Natürlich gilt meine Entschuldigung auch meinem Gegenspieler Kai Havertz. Auch wenn ich zuvor provoziert wurde, darf mir so etwas nicht passieren."

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jpe

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