Mainz verliert das Spiel beim BVB in der ersten Halbzeit

Hack: "Alle Fifty-Fifty-Bälle verloren"

Alexander Hack

Sammelte in dieser Saison in zehn Einsätzen vier Scorerpunkte: Außenverteidiger Alexander Hack. picture-alliance

Kurz vor Schluss hatten die Mainzer noch eine Dreifachchance, doch BVB-Keeper Roman Bürki hielt die drei Punkte fest. So fuhren die Mainzer wieder mit leeren Händen nach Hause, auch wenn mehr drin gewesen wäre, als ein 1:2. "Das Ergebnis nervt total", sagte Sandro Schwarz. Die Mannschaft sei in den ersten 45 Minuten "viel zu passiv" gewesen, immer wenn Nadelstiche möglich gewesen seien, "kam der Fehlpass", ärgerte sich der Trainer über mehrere verpasste Gelegenheiten.

"Wir standen ganz gut, haben aber den Gegner zu sehr bei uns in der Hälfte spielen lassen. Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben gefühlt alle Fifty-Fifty-Bälle verloren", resümierte Alexander Hack, der mit der zentralen Rolle in der Dreierkette betraut worden war. Hack kam für den grippekranken Niko Bungert ins Team. Auf rechts wurde Jean-Philippe Gbamin zurückgezogen, links spielte wie gewohnt Moussa Niakhaté. Vize-Kapitän Stefen Bell, vor einer Woche aus sportlichen Gründen überhaupt nicht im Kader, saß in Dortmund auf der Mainzer Auswechselbank.

Spielersteckbrief Hack

Hack Alexander

Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Bayern München
67
2
Borussia Dortmund
66
3
RB Leipzig
58
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2
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66
3
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"In der zweiten Spielhälfte haben wir umgestellt und waren dann auch näher dran und besser in den Zweikämpfen", meinte Hack. Da hieß es aber schon 0:2 aus Mainzer Sicht. Hatte beim Doppelpack von Sadon Sancho etwa die Absprache in der Mainzer Hintermannschaft nicht gestimmt? "So ist es halt, wenn man einen Gegner wie Dortmund ins Spielen kommen lässt…", erklärte Hack, der in dieser Saison zum siebten Mal von Anfang an ran durfte und auf mehr Einsatzzeiten hofft: "Natürlich ist es nicht einfach, wenn man nicht spielt, aber ich bin Profi genug, um das zu akzeptieren. Wir haben viele gute Spieler im Kader, das ist auch kein Problem ist, mal zu rotieren."

Michael Ebert