Argentinier wird für seinen Platzverweis auch vom Klub bestraft

Geldstrafe für Ascacibar

Santiago Ascacibar legte sich auch mit dem Schiedsrichter an

Handgemenge: Santiago Ascacibar legte sich auch mit dem Schiedsrichter an. imago

Die Bilanz ist stattlich. In bisher 56 Bundesligaspielen sah Ascacibar 20 Gelbe Karten, eine Gelb-Rote Karte und ganz frisch eine Rote Karte. Zu den bisher fünf Partien, die der so gerne auch "Gift-Gaucho" genannte Defensivmann zusehen musste, kommen sicher weitere drei oder sogar mehr dazu. Womöglich fällt der für seine aggressive Spielweise bekannte, gefürchtete und geschätzte Südamerikaner bis zum Saisonende komplett aus. Je nachdem, ob die Schwaben zumindest die Relegation noch erreichen.

„Er hat uns einen Bärendienst erwiesen. Das geht nicht. Sowas darf nicht passieren“, sagt Trainer Markus Weinzierl, der enttäuscht und verärgert gemeinsam mit Thomas Hitzlsperger den Rotsünder sanktioniert hat. Ascacibar muss eine Geldstrafe berappen. „So etwas dulden wir nicht“, sagt Thomas Hitzlsperger am Rande des Trainings am Sonntag. Ich habe es ihm und auch vor der Mannschaft gesagt: Er hat schon viel für den Verein geleistet. Aber damit hat er ganz klar eine Grenze überschritten. Wir müssen als Verein ein Zeichen setzen. Da müssen wir sehr klar sein.“

George Moissidis