Greiss und Seidenberg bleiben ohne Einsatz

Zweiter Sieg: Kühnhackl mit Islanders auf Kurs

Tom Kühnhackl (re.) und Erik Gudbranson

Blieb mit den Islanders auf der Siegerstraße: Tom Kühnhackl (re.), hier im Zweikampf gegen Erik Gudbranson. Getty Images

Während der 27-jährige Kühnhackl 11:44 Minuten auf dem Eis stand und einen Torschuss abgab, kamen Nationaltorhüter Thomas Greiss und Verteidiger Dennis Seidenberg bei den Islanders nicht zum Einsatz. In einer hart umkämpften Partie eröffnete der Kanadier Erik Gudbranson den Torreigen mit einem Hammer von der blauen Linie (31.). Die Islanders zeigten sich von dem Rückstand aber keineswegs geschockt: Weniger als drei Minuten benötigte das Team von Chefcoach Barry Trotz, um die Penguins-Führung durch den Treffer von Anthony Beauvillier zu egalisieren (34.). Im Schlussdrittel konnte die beste Defense der Hauptrunde dann ihre Stärken ausspielen. Hinten ließ Goalie Robin Lehner nichts mehr zu und vorne besorgten Jordan Eberle (48.) und Josh Bailey (52.) mit ihren Toren den 3:1-Endstand.

Wir müssen sicherstellen, dass wir aus den Chancen, die wir bekommen, Profit schlagen. Das wird der Unterschied in den Spielen.

Sidney Crosby
NHL Stanley Cup - Play-offs - Conference Viertelfinale - Best of 7
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Gründungsdatum

22.06.2016

Bei den Penguins ist jetzt Wunden lecken angesagt. Coach Mike Sullivan richtete den Blick bereits in der Kabine nach vorne: "Die Message nach diesem Spiel ist, dass es darum geht, welches Team als Erstes vier Spiele gewonnen hat, nicht zwei. Wir müssen jetzt daheim ein Spiel gewinnen und dann schauen wir weiter." Penguins-Star Sidney Crosby hatte zu diesem Zeitpunkt den entscheidenden Faktor für die beiden Auftaktpleiten längst ausgemacht: "Wir müssen nur unsere Möglichkeiten besser nutzen. Wir haben gute Chancen generiert. Wir müssen sicherstellen, dass wir aus denen, die wir bekommen, Profit schlagen. Das wird der Unterschied in den Spielen."

NHL Play-offs 2019

Dagegen war die Laune bei Islanders-Schlussmann Lehner nach dem zweiten Heimsieg bestens: "Es ist klasse hier zu spielen. Wir haben einen echten Heimvorteil. Es macht Spaß vor diesen Fans zu spielen." Dass sein Team trotz des Rückstands ruhig blieb, sah der 27-jährige Schwede als Schlüssel zum Sieg. "Wir sind bei unserem Spiel geblieben. Ich glaube jeder war dabei und jeder hat seinen Job erledigt. Ich denke, dass wir geduldig aber strukturiert waren. Die Penguins sind ein wirklich gutes Team, sie werden Wege finden um zu Chancen zu kommen, egal wie gut wir defensiv spielen. Aber es war viel besser, als das ewige Hin und Her in der ersten Partie", wird Lehner bei "NHL.com" zitiert.

Columbus lässt Tampa Bay keine Chance

Der Presidents' Trophy Sieger (für die meisten Punkte in der Regular Season) Tampa Bay Lightning muss um das Weiterkommen bangen: Beim 1:5 mussten das Team aus dem Bundesstaat Florida die zweite Niederlage gegen die Blue Jackets hinnehmen. Zu den auffälligsten Akteuren auf dem Eis gehörte sicherlich Columbus-Center Matt Duchene. Zunächst bereitete der 28-Jährige die ersten beiden Tore von Cam Aktinson (6.) und Zach Werenski (12.) vor - und traf dann im zweiten während einer Überzahlsituation selbst (22.) zum 3:0. Es war Duchenes erstes Play-off-Tor im zehnten Post-Season-Game. Die Offensive der Lightning biss sich in den ersten beiden Dritteln regelrecht die Zähne an der gegnerischen Defense aus. Der Anschlusstreffer von Mikhail Sergachev (46.) zum 1:3 sollte nur Ergebniskosmetik bleiben, da Riley Nash (50.) und Artemi Panarin (53.), erneut auf Vorlage von Duchene, das Ergebnis wieder nach oben schraubten.

Wir müssen die nächste Partie gewinnen. So einfach ist das. Da gibt es kein Schönreden.

Steven Stamkos

Der Hauptrundenmeister Tampa steht nach den beiden Heimpleiten nun bereits gehörig unter Druck. "Zuhause zwei Spiele zu verlieren ist nicht ideal", so Verteidiger Dan Girardi. Sein Kollege Steven Stamkos fand nach der Partie deutliche Worte: "Wir müssen die nächste Partie gewinnen. So einfach ist das. Da gibt es kein Schönreden. Wir haben nicht das erreicht, was wir daheim schaffen wollten." Dass sein Vorhaben allerdings schwer umzusetzen ist, dessen ist sich der 29-jährige Kanadier durchaus bewusst: "Wir müssen in eine Arena fahren, in der es schwer ist zu spielen und wir müssen einen Weg finden zu gewinnen."

NHL-Ergebnisse vom Freitag, dem 12. April 2019

Tampa Bay Lightning - Columbus Blue Jackets 1:5

Play-off-Stand: 0:2


New York Islanders - Pittsburgh Penguins 3:1

Play-off-Stand: 2:0


Winnipeg Jets - St. Louis Blues 4:3

Play-off-Stand: 0:2


San Jose Sharks - Vegas Golden Knights 3:5

tow/dpa

Play-off-Stand: 1:1

Die dritten Trikots in der NHL