Löwe verlängert Vertrag bis 2021

Fiel: "Wer sich nicht motivieren kann, hat ein Problem"

Cristian Fiel

Verlangt höchsten Einsatz von seiner Mannschaft: Dresdens Trainer Cristian Fiel. imago

"Sandhausen hat ein gutes Momentum", warnt Dresdens Coach Cristian Fiel im Vorfeld der Partie am Hardtwald. Und tatsächlich: Der SVS hat in den vergangenen Wochen zum Überholmanöver angesetzt und mit drei Siegen sowie einem Remis aus den letzten vier Spielen den Sprung vom letzten auf dem 15. Tabellenplatz gemeistert. Zwar stehe das Team von Trainer Uwe Koschinat im Tableau weiterhin hinter Dresden, ein harter Brocken werde es laut Fiel aber dennoch: "Sie haben zuletzt Selbstvertrauen gesammelt und auch ein Heimspiel."

5000 statt 30.000 oder 70.000 Zuschauer

Dass sich am Samstag für das BWT-Stadion am Hardtwald lediglich 5000 Zuschauer angekündigt haben, ist für Fiel Grund genug, eine eindeutige Warnung an seine Spieler zu adressieren: "Wir haben 30.000 Zuschauer, in der Allianz Arena hast du 70.000", so der 39-Jährige. Es gehe weniger um die 5000 Besucher, sondern mehr darum, "dass wir drei Punkte holen wollen. Wer sich da nicht selbst motivieren kann, der hat ein großes Problem."

2. Bundesliga - 29. Spieltag
29. Spieltag
2. Bundesliga Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
1. FC Köln
59
2
Hamburger SV
52
3
1. FC Union Berlin
49
4
SC Paderborn 07
48
5
Holstein Kiel
46
6
1. FC Heidenheim
46
7
FC St. Pauli
45
8
Jahn Regensburg
42
9
Arminia Bielefeld
39
Tabelle 2. Bundesliga

In die selbe Kerbe schlägt da auch Möschl: "Sandhausen ist zwar klein, aber in der 2. Bundesliga ein gefestigter Verein. Nur, weil es ein kleines Dorf ist, heißt es nicht, dass sie dort nicht Fußball spielen können." Dementsprechend, so der Österreicher, "wird es ein hartes Spiel - darauf müssen wir uns gefasst machen." Seine Prognose: "Wer mehr Wille und Einsatz bringt, wird das Spiel für sich entscheiden."

Wenn wir am Wochenende in Sandhausen etwas holen, heißt das nicht, dass wir uns zurücklehnen und die Beine hochlegen dürfen.

Patrick Möschl

Dass man sich in der Liga nicht zu sicher sein darf, das zeigten die Ergebnisse aus der vergangenen Woche: Magdeburg besiegte den Hamburger SV mit 2:1, zudem sorgte der MSV Duisburg gegen den 1. FC Köln beim 4:4 für eine große Überraschung. "Wie sich Duisburg nach dem 2:4 zurückgekämpft hat", zeigt, "dass man sich nicht zurücklehnen darf", so Möschl. "Wenn wir am Wochenende in Sandhausen etwas holen, heißt das nicht, dass wir uns zurücklehnen und die Beine hochlegen dürfen."

Löwe bleibt bis 2021 bei der SGD

Gute Nachrichten gab es indes für Justin Löwe. Der 20-Jährige, in der 2. Bundesliga bislang dreimal zum Einsatz gekommen (ein Treffer), verlängert seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag bis 2021. "Leo bringt als Fußballer eine Menge Talent mit und steht darüber hinaus für Einsatz, Willen und absolute Identifikation", wird Geschäftsführer Sport Ralf Minge auf der vereinseigenen Website zitiert. Für den Spieler selbst sei es "eine großes Ehre, das Dynamo-Trikot zu tragen. Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, wie wohl ich mich hier in Dresden und bei Dynamo fühle. Diese Stadt und der Verein sind zu meiner Heimat geworden."

kög