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Basketball, NBA: Dirk Nowitzki hat 10.000 - Houston Rockets lassen es regnen

NBA am Sonntag: Orlando ergattert Play-off-Ticket

Nowitzki hat 10.000 - Rockets lassen es regnen

Dirk Nowitzki

Wiedersehen in Memphis: Dirk Nowitzki mit seinem früheren Teamkollegen Chandler Parsons (Memphis). picture-alliance

Einem im vierten Viertel furiosen Dennis Schröder folgte in der Nacht zum Montag das womöglich drittletzte NBA-Spiel Dirk Nowitzkis. Der Würzburger, der mit einem Treffer aus dem Feld sein Punktekonto in der Liga auf 31.510 Zähler aufstockte, komplettierte beim 129:127 nach Verlängerung in Memphis 10.000 Defensiv-Rebounds. In dieser Kategorie liegt der 40-Jährige lediglich hinter Kevin Garnett (11.453), Karl Malone (11.406), Tim Duncan (11.232) und Robert Parish (10.117).

Am Dienstag könnte sich Nowitzki gegen die Phoenix Suns von seinem Heimpublikum verabschieden, das texanische Duell bei den San Antonio Spurs am Mittwoch (jeweils Ortszeit) wird möglicherweise sein letztes Spiel - nach dann 21 Spielzeiten in der Liga für ein Team ( beide Partien zeigt DAZN live im Stream ).

Wagner: "Das wird der Herr schon irgendwie regeln"

Sein Landsmann Moritz Wagner sieht einem möglichen Karriereende Nowitzkis in dieser Woche gelassen entgegen. "Ich glaube, das ist ihm überlassen. Es ist ganz gut, wie er es macht. Das wird der Herr schon irgendwie regeln. Es ist eine unfassbare Karriere gewesen", sagte der 21-Jährige der dpa in Los Angeles. Wagner, der beim 113:109 seiner Los Angeles Lakers gegen die Utah Jazz sechs Punkte erzielte, absolviert derzeit seine RookieSaison in der NBA. Den 19 Jahre älteren Nowitzki bewunderte Wagner schon früher als Jugendlicher. "2011 war für mich das erste Mal, als ich gemerkt habe, was es für Leute bedeutet zu gewinnen", sagte der Berliner in Anspielung auf die erste NBA-Meisterschaft der Mavs vor acht Jahren. Nowitzki sei "ein sehr, sehr bodenständiger Mensch, der nicht abgehoben ist und sein Ding seit 20 Jahren macht", fügte Wagner lobend an.

27 Rockets-Dreier - Magic in den Play-offs

Die Houston Rockets haben unterdessen ihren eigenen Liga-Rekord für Drei-Punkte-Würfe verbessert. Die Mannschaft um James Harden (30 Punkte) versenkte beim 149:113 gegen die Phoenix Suns 27 Dreier, acht davon gingen auf das Konto von Eric Gordon. Die bisherige Rekord aus dem Januar hatte bei 26 Dreiern gelegen.

Derweil konkretisiert sich das Teilnehmerfeld für die Play-offs. Während im Westen bereits alle acht Team feststehen, fehlt im Osten noch eine Mannschaft. Die Orlando Magic beendeten ihre längere Durststrecke per 116:108 in Boston mit dem 41. Saisonsieg und haben das Ticket ebenso wie die Brooklyn Nets (beide 41:40) sicher. Um den finalen Platz balgen sich die Detroit Pistons (39:41, zuletzt vier Niederlagen in Serie), die Charlotte Hornets (38:42, drei Siege hintereinander) und die Miami Heat (ebenfalls 38:42, vier Niederlagen zuletzt) um den scheidenden Dwyane Wade.

NBA, Sonntag, 07. April

Toronto Raptors - Miami Heat 117:109 n.V.
Cleveland Cavaliers - San Antonio Spurs 90:112
Minnesota Timberwolves - Oklahoma City Thunder 126:132
Detroit Pistons - Charlotte Hornets 91:104
Indiana Pacers - Brooklyn Nets 96:108
Memphis Grizzlies - Dallas Mavericks 127:129 n.V.
Milwaukee Bucks - Atlanta Hawks 115:107
Boston Celtics - Orlando Magic 108:116
New York Knicks - Washington Wizards 113:110
Houston Rockets - Phoenix Suns 149:113
Golden State Warriors - Los Angeles Clippers 131:104
Portland Trail Blazers - Denver Nuggets 115:108
Sacramento Kings - New Orleans Pelicans 129:133
Los Angeles Lakers - Utah Jazz 113:109

aho/dpa/sid

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