DEL, Play-offs, Halbfinale

Augsburg nutzt Heimvorteil spät - Adler unaufhaltsam

Torwart Danny aus den Birken gegen Drew LeBlanc

Matchwinner für Augsburg Spieler: Drew LeBlanc (re.) traf doppelt gegen Torwart Danny aus den Birken. imago

AEV ärgert den Meister

Außenseiter Augsburger Panther stellt Titelverteidiger EHC Red Bull München im Halbfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft vor erhebliche Probleme. In einem weiteren Eishockey-Krimi setzte sich das Überraschungsteam am Freitagabend 4:3 (1:1, 1:1, 2:1) durch und glich in der Serie im Modus "Best-of-Seven" zum 1:1 aus.

DEL Play-offs - Halbfinale - Best of 7
Augsburger Panther - Vereinsdaten
Kölner Haie - Vereinsdaten
Adler Mannheim - Vereinsdaten
EHC Red Bull München - Vereinsdaten

Keine 44 Stunden nach dem Ende des ersten Aufeinandertreffens war Drew Leblanc mit seinem zweiten Treffer der Partie der entscheidende Torschütze. 26 Sekunden vor dem Ende nutzte der US-Stürmer eine Überzahlsituation. Am Mittwochabend hatten die Münchner die Panther im siebtlängsten Spiel der DEL-Geschichte erst in der 102. Minute mit 2:1 niedergerungen.

Mannheim - zweites Spiel, zweiter Sieg

Titelfavorit Adler Mannheim hat derweil den nächsten Schritt zum erhofften Finaleinzug gemacht. Der Hauptrundensieger gewann am Freitagabend das zweite Duell mit den Kölner Haien auswärts verdient 4:1 (1:0, 2:0, 1:1). Damit führt die Mannschaft von Trainer Pavel Gross in der Halbfinalserie mit 2:0 und hat am Sonntag (17 Uhr) wieder Heimvorteil.

Die Kölner, die weiter Verletzungsprobleme haben, auch Nummer-eins-Keeper Gustaf Wesslau fiel erneut aus, begannen vor 14.087 Zuschauern zunächst etwas besser. Doch Mannheim nutzte seine zweite Überzahlsituation zur Führung. Nationalstürmer Markus Eisenschmid erzielte bereits sein siebtes Play-off-Tor (9.). US-Stürmer Chad Kolarik legte im zweiten Drittel nach (23.). Andrew Desjardins (35.) erhöhte weiter, ehe Ben Hanowski erst im dritten Abschnitt von Spiel zwei der erste Treffer der Serie für die Haie gelang (46.). Den Schlusspunkt setzte schließlich David Wolf in der 56. Minute mit dem 4:1-Endstand für die Adler.

dpa