Frankfurt: Gacinovic und Haller fehlen, Rode fraglich

Schalke wird für Hütter "kein Honiglecken"

Adi Hütter

Muss vor dem Schalke-Spiel umbauen: Eintracht-Coach Adi Hütter. imago

"Gacinovic und Haller werden sicher ausfallen", verkündete der Coach einen Tag vor dem Spiel auf Schalke. Der Serbe leidet seit dem Länderspiel in Portugal an einer Fersenverletzung. Die erste Mitteilung der Eintracht vor eineinhalb Wochen, die Auswechslung sei eine "reine Vorsichtsmaßnahme" gewesen, scheint etwas zu optimistisch gewesen zu sein. Haller musste im Spiel gegen Stuttgart (3:0) wegen schon länger vorhandener Bauchmuskelproblemen ausgewechselt werden; Rode leidet ebenfalls an muskulären Problemen, allerdings in der Wade.

Ob die drei Profis im Europa-League-Hinspiel bei Benfica Lissabon am kommenden Donnerstag (21 Uhr) spielen können, wusste Hütter noch nicht: "Hoffnung habe ich immer." Zumindest auf Schalke sei der wahrscheinliche Dreifach-Ausfall auch eine Gelegenheit für die Spieler aus der zweiten Reihe: "Die machen unheimlich Druck. Gut, dass sie die Chance bekommen."

Spielersteckbrief Rode

Rode Sebastian

Spielersteckbrief Gacinovic

Gacinovic Mijat

Spielersteckbrief Haller

Haller Sebastien

Trainersteckbrief Hütter

Hütter Adolf

Dreiersturm mit Paciencia möglich

Wie die Eintracht taktisch und personell agieren wird, ließ Hütter traditionell offen. Möglich wäre ein Dreiersturm mit Goncalo Paciencia als Haller-Ersatz und einer Doppel-Sechs-Lösung mit dem nach vorne rückenden Makoto Hasebe, Jonathan de Guzman, dem genesenen Lucas Torro oder Jetro Willems als Nebenmänner von Gelson Fernandes oder eine Formation mit einer Sechs, zwei Achtern und zwei Stürmern.

Klar ist nur, dass die Eintracht im Ruhrgebiet nach Möglichkeit beide Serien fortsetzen möchten, um Rang vier zu verteidigen: die aus 14 Spielen ohne Niederlage seit Jahresbeginn und die mit fünf Siegen in Folge. "Wir möchten über dem Strich bleiben und brauchen dafür ein positives Ergebnis und ein sehr gutes Spiel", sagt Hütter und weiß: "Das wird kein Honiglecken."

Konditionell im Vorteil?

Denn der Gegner habe trotz aller derzeitigen Probleme noch immer seine Stärken, glaubt der Österreicher: "Mit den Fans im Rücken sind sie immer der Lage, Druck aufzubauen. Und sie sind gut bei Standards, weil sie die Größe haben." Dass Schalke noch am Mittwochabend im DFB-Pokal im Einsatz war, könnte ein Vorteil sein: "Hintenraus haben wir vielleicht etwas mehr Substanz."

Patrick Kleinmann

kicker.tv Hintergrund

"Auch Hamza bekommt eine zweite Chance" - Stevens suspendiert Mendyl

alle Videos in der Übersicht