Freiburger Comebacker sorgen für Stabilität

Abrashi und Höfler überzeugen mit "Mentalität und Erfahrung"

Serge Gnabry attackiert von Amir Abrashi und Nicolas Höfler (re.)

Der eine bissig, der andere eher Typ Stratege: Amir Abrashi und Nicolas Höfler (re.) attackieren Serge Gnabry. imago

Im Hinspiel gegen Mainz Mitte November hatte sich Nicolas Höfler einen Innenbandriss im Knie zugezogen und musste operiert werden. Am vergangenen Wochenende kehrte er erstmals in der Bundesliga auf den Platz zurück und spielte gleich über 90 Minuten gegen Bayern (kicker-Note: 3,5). Ein ähnliches Comeback gab Amir Abrashi Mitte Februar im Auswärtsspiel bei Schalke. Er gehörte seitdem immer zur Startelf, wird in Mainz sein siebtes Spiel in Folge bestreiten und hat zwischendurch auch noch für die albanische Nationalmannschaft gespielt. Dass die beiden 29-jährigen Mittelfeldspieler sofort wieder eine Hilfe sind, hat für Christian Streich mit "Mentalität und Erfahrung" zu tun.

Abrashis Stabilität überrascht nicht

"Ich war nicht überrascht", sagt der SC-Coach, der allerdings nicht zu hoffen gewagt hatte, dass Abrashi nach der langen Pause gleich über so viele Spiele stabil ist. Nach der Anfangseuphorie wäre es auch möglich gewesen, in ein Loch zu fallen. "Das ist nicht passiert – toi, toi, toi", so Streich, "bevor ich mit Amir darüber geredet habe, hat er schon gelacht, bevor ich den Mund aufgemacht habe, weil er wusste, was ich sage." Er habe genau gewusst, wie er die Rückkehr auf den Platz habe angehen müssen.

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Das galt auch für Höfler, der immerhin viereinhalb Monate gefehlt hatte. "Beide sind sehr erfahren, haben schon viele Bundesligaspiele gemacht", erklärt Streich und sie hätten auch schon Erfahrungen mit Verletzungen gesammelt. In der Rehaphase und im Training musste er sie "nicht antreiben – eher im Gegenteil". In Mainz sollen der ruhige, strategische Ballverteiler Höfler und der energiegeladene Zweikämpfer Abrashi wie gegen Bayern die Doppelsechs übernehmen.

Daniela Frahm

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