Greuther Fürth mit Personalsorgen vor dem Nachholspiel gegen Dresden

Leitl: "Werden eine gute Mannschaft auf den Platz bringen"

Stefan Leitl

Greuther Fürths Trainer Stefan Leitl muss vor dem Dresden-Spiel noch einige Personalfragen lösen. imago

"Wir werden eine gute Mannschaft auf den Platz bringen", sagte Leitl am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem Nachholspiel der Fürther am Donnerstagabend gegen Dynamo Dresden (19 Uhr, LIVE! auf kicker.de).

Allerdings musste Leitl auch eingestehen, dass die Frage nach der Aufstellung gegen die Sachsen doch nicht ganz so einfach ist. Denn definitiv fehlen wird Tobias Mohr, der sich bereits vor dem Bielefeld-Spiel (2:2) einen Innenbandriss zugezogen hat und wegen der notwendigen Operation nicht zur Verfügung stehen wird.

Falls Wittek ausfällt: Raum, Redondo - oder Dreierkette?

Und auch Maximilian Wittek wird aller Voraussicht nach passen müssen. Der Linksverteidiger zog sich gegen die Arminia einen Handbruch zu, zudem zwicken dem 23-Jährigen die Adduktoren. Ob Wittek zum Einsatz kommen wird, ließ Leitl offen: "Es ist schwierig, eine Prognose abzugeben", sagte Leitl, "kann sein, kann aber auch nicht sein." Ein Ausfall Witteks würde auf der linken Defensivseite ein Loch reißen. "David Raum kann in der Viererkette spielen, auch Kenny Redondo kann in der Viererkette spielen", nannte Leitl die Alternativen. Auch eine Systemänderung wäre denkbar, weg von der Vierer- hin zur Dreierkette. Immerhin steht mit Richard Magyar nach abgesessener Gelbsperre ein etatmäßiger Verteidiger wieder zur Verfügung.

Neben Wittek bangt Leitl zudem noch um Sebastian Ernst (Sprunggelenkprobleme) und Julian Green (blutige Zehe). Ob das angeschlagene Trio mitwirken kann, werden die letzten Eindrücke entscheiden: "Wir warten die Trainingseinheiten heute noch ab, um dann den Kader benennen“, sagte Leitl.

Leitl fordert: "Wir müssen an die Leistungsgrenze gehen"

Doch unabhängig vom Personal freut sich Leitl auf das zweite von drei Heimspielen binnen sieben Tagen. Mit dem Gegner Dynamo Dresden erwartet Leitl ein Team, das "in den letzten Wochen sicherlich an Stabilität gewonnen hat". Was allerdings auch für seine Mannschaft gilt, die nur eine der jüngsten sechs Ligaspiele verloren hat (2/3/1).

Und trotz der englischen Woche macht er sich um den Fitnesszustand seiner Spieler keine Sorgen: "Wir haben viel im regenerativen Bereich gearbeitet, um auch morgen die nötige Frische zu haben", sagte Leitl. Zudem verwies er auf den großen und ausgeglichenen Kader, weshalb er "keine Rücksicht zu nehmen" brauche. "Wir müssen wieder an unsere Leistungsgrenze gehen", forderte Leitl denn auch.

Seine Verbannung in der zweiten Hälfte gegen Bielefeld hat bisher übrigens noch keine weiteren Konsequenzen nach sich gezogen. "Bisher ist nichts gekommen (vom DFB, d.Red.), und ich gehe davon aus, dass auch nichts kommen wird", sagte Leitl.

jer