Unions Trainer sieht kein Abwehrproblem

Fischer: "In Dresden ganz sicher besser"

Urs Fischer

Unions Coach Urs Fischer ist sich sicher, dass in Dresden sein Team einen anderen Auftritt hinlegen wird. picture alliance

Mit dem 1:3 gegen den SC Paderborn musste der 1. FC Union Berlin die erste Heimniederlage der Saison quittieren, zuvor hatten die Köpenicker bereits vor der Länderspielpause mit 1:2 beim 1. FC Heidenheim verloren. Erstmals kassierte Union damit zwei Ligapleiten in Folge und fünf Gegentore in zwei Partien.

Die defensive Stabilität, die Union in der niederlagenfreien Hinrunde noch ausgezeichnet hat, scheint zuletzt etwas aus der Balance gekommen zu sein. Standen nach 17 Spielen noch zwölf Gegentore zu Buche, sind nach den bisher gespielten zehn Partien der Rückrunde bereits weitere 14 hinzugekommen. Ein Abwehrproblem verneint Trainer Fischer: "Wenn ich die Summe der Gegentore und ihre Entstehung anschaue, habe ich nicht das Gefühl, dass wir ein Problem in der Defensive haben."

Dennoch wird Fischer vor dem Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden am kommenden Sonntag (13.30 Uhr, LIVE! auf kicker.de) mehr Wert auf die Abwehrarbeit legen. Denn gegen den forschen Aufsteiger habe sein Team die ersten beiden Gegentore quasi durch nachlässiges Verteidigen mitverschuldet. Beim 0:1 der Ostwestfalen durch Christopher Antwi-Adjej standen die Union-Spieler nur Spalier, beim vorentscheidenden 0:2 durch Sven Michel in der 87. Minute konnte die Abwehr einen einfachen Befreiungsschlag durch Klaus Gjasula nicht verteidigen. "Das eine oder andere müssen wir uns anschauen", sagte Fischer, der sich aber sich ist, "dass wir es in Dresden ganz sicher besser machen".

Klare Ansage von Trimmel: "Nicht aufgeben und weiter Gas geben"

Dieser Meinung ist auch Christopher Trimmel: "Solche Tage gibt es", sagte der Verteidiger gegenüber dem vereinseigenen "aftv". Abhaken und es in Zukunft wieder besser machen, lautet die Devise des Verteidigers: "Wir werden nicht aufgeben und weiter Gas geben."

jer/rei