Rückschlag im Aufstiegsrennen für den VfB Lübeck

"Typ Schmerztablette": Franziskus fällt aus

Fallen aus: VfB Lübecks Cemal Sezer (links) und Daniel Franziskus.

Fallen aus: VfB Lübecks Cemal Sezer (links) und Daniel Franziskus. imago

Am 21. Spieltag trennte sich der VfB 0:0 gegen Tabellenführer VfL Wolfsburg. 13 Spieltage vor Saisonende schien der Abstand von zwölf Punkten, trotz eines noch offenen Nachholspiels, uneinholbar. Dann startete Lübeck eine beeindruckende Serie, die bis heute anhält. In den vergangenen sieben Spielen gewann der Verfolger immer mit jeweils zwei Toren Unterschied (19:1 Tore). Der Abstand auf Spitzenreiter Wolfsburg schmolz auf sieben Punkte bei nach wie vor einem ausstehenden Spiel.

Im Angriff rotierte Trainer Rolf Landerl die ganze Saison ordentlich durch. In Daniel Franziskus (24 Spiele), Cemal Sezer (22), Stefan Richter (10), Leon Dippert (9, im Winter zu Optik Rathenow gewechselt), Patrick Hobsch (5) und Lucas Will (5) kamen gleich sechs Stürmer in dieser Saison zum Einsatz. Auch die offensiven Mittelfeldspieler Dennis Hoins, Ahmet Arslan und Til Weidemann spielten mehrfach in der vordersten Reihe.

Spielersteckbrief Franziskus

Franziskus Daniel

Spielersteckbrief Sezer

Sezer Cemal

Trainersteckbrief Landerl

Landerl Rolf Martin

Ich bin eher der Typ Schmerztablette nehmen, Tape umbinden und weitermachen.

Lübecks Stürmer Daniel Franziskus

Der erfolgreichste Torschütze Franziskus (14 Treffer) fehlt nun im Aufstiegsrennen wegen eines Muskelbündelrisses im Zehenstecker. Gegenüber "HL Sports" äußerte sich der zweitbeste Torschütze der Liga kämpferisch: "Ich bin eher der Typ Schmerztablette nehmen, Tape umbinden und weitermachen." Am liebsten würde er nach dem anstehenden Spiel gegen Lüneburg "wieder langsam ins Training einsteigen", seine Ausfallzeit wird laut "HL Sports" jedoch auf vier Wochen taxiert. Auch der zweiterfolgreichste gelernte Stürmer Cemal Sezer (sechs Saisontore) fehlt in den kommenden Spielen wegen eines Muskelfaserrisses. Der 23-Jährige stand allerdings in diesem Jahr, auch wegen einer Grippe, noch nicht in der Startelf.

Arslan macht Mut

Zusammen erzielten die beiden Verletzten seit Start der Siegesserie Anfang Dezember vier Treffer (2/2). Mut macht, dass allein Arslan in diesem Zeitraum sechs Tore beisteuerte. Er ist mit elf Ligatreffern der zweitbeste Schütze seines Teams und könnte, wie vor zwei Spieltagen gegen Havelse (3:1), im kommenden Spiel bei Lüneburg die Stürmerrolle übernehmen.

kon