Verstoß gegen die P&S-Regel

EFL bestraft Birmingham City mit Punktabzug

St. Andrew's Stadium

Das Stadion von Birmingham City: St. Andrew's Stadium. imago

Neuer Ärger für Birmingham City, nachdem im Stadtderby gegen Aston Villa (0:1) ein Fan auf den Platz stürmte und Vialls Jack Grealish (den späteren Torschützen zum 1:0, Anm. d. red.) niederschlug , hat der Zweitligist nun Probleme aufgrund Verstößen gegen die "Profitability and Sustainability Rules" (P&S-Regel) der English Football League. Eine unabhängige Kommission verurteilte den Verein zu einem Neun-Punkteabzug.

Die "Profitability and Sustainability Rules"

Vereine der EFL dürfen in einem Zeitraum über drei Jahre maximal einen Verlust über 39 Millionen Pfund generieren. Birmingham liegt laut dem "Guardian" mit einem Ausfall von 48,787 Millionen, knapp 10 Millionen Pfund über dieser Grenze.

Der "Guardian" zitierte die zuständige Kommission: "Birmingham hat 2017 Manager (Gianfranco Zola und Harry Redknapp, Anm.d.Red.) und Spieler ohne Rücksicht auf die Regularien verpflichtet."

Birmingham erkennt die Schuld an

Xuandong Ren, der Geschäftsführer der "Blues" akzeptierte die Strafe und wird im "Guardian" zitiert: "Wir hätten sicherstellen müssen, dass wir keinen neuen Spieler verpflichten, wenn wir mit diesen Verpflichtungen gegen die P&S-Regel verstoßen. Das haben wir nicht geschafft und der Klub übernimmt die Verantwortung dafür."

Ren schritt nicht ein, als Klubbesitzer Paul Suen den Managern Gianfranco Zola (10 Millionen) und Harry Redknapp (22 Millionen) insgesamt 32 Millionen Pfund für Transfers zur Verfügung stellte, obwohl bekannt war, dass dies zu einem Konflikt mit der P&S-Regel führt.

Absturz in der Tabelle

Durch den Abzug von neun Punkten würde der Verein in der Tabelle auf rang 18 abstürzen. Damit stünden sie nur noch fünf Punkte vor dem ersten Abstiegsrang. Auf dem grünen Rasen läuft es nicht besser, als am "Grünen Tisch", seit vier Ligaspielen wartet das Team von Garry Monk auf einen Punktgewinn.

kon