Nach dem 2:0 in Regensburg: Burchert will nachlegen

Fürths wertvoller Sieg: "Werden nicht durchatmen"

Sascha Burchert

Hat gut lachen: Elfmeterkiller Sascha Burchert freut sich über den Sieg. imago

Seit fünf Spielen ist Stefan Leitl Cheftrainer bei der SpVgg Greuther Fürth. Seine Bilanz ist mit acht Punkten aus fünf Partien positiv (2/2/1). Zum Vergleich: Vorgänger Damir Buric holte in seinen letzten zehn Spielen nur fünf Zähler (1/2/7). Der 41-jährige Neu-Coach scheint bei der Mannschaft anzukommen.

Kämpferisch ansprechende Leistung

Abgesehen davon, dass die Kleeblättler beim 2:0-Auswärtserfolg in Regensburg am Montagabend eine Menge Glück hatten (verschossener Elfmeter, fragwürdige Gelb-Rote-Karte), zeigten sie vor allem kämpferisch eine ansprechende Leistung - dem Abstiegskampf entsprechend.

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Bei einem Spiel in Verzug konnte Fürth den Vorsprung auf die gefährliche Zone wahren. Auf den Relegationsplatz beträgt der Vorsprung nun wieder neun Punkte. Da die direkten Konkurrenten Darmstadt, Dresden, Sandhausen und Magdeburg punkten konnten, sind die eingeheimsten Zähler umso wichtiger.

Drei Punkte für die Moral

Stichwort "wichtig": Der Sieg bedeutet für Fürth nicht nur einen Effekt in der Tabelle, sondern auch einen Stimmungsschub: "Wir haben einen sehr wertvollen Auswärtssieg eingefahren. Sowohl was die wichtigen drei Punkte angeht, als auch die Art und Weise, wie wir hier heute bestehen", so der 1:0-Torschütze Marco Caligiuri.

Der Kapitän war es, der kurz vor Spielende einen Handelfmeter verschuldete. Für die Moral wichtig: der daraufhin parierte Strafstoß von Keeper Sascha Burchert. "Ich bin froh, dass ich ihm (Caligiuri, Anm. d. Red.) und der Mannschaft mit dem gehaltenen Strafstoß etwas zurückgeben konnte", so Burchert, der die Herangehensweise für den Saisonschlussspurt vorgibt: "Jetzt gilt es für uns, in den kommenden drei Heimspielen nachzulegen und die nächsten Schritte zu gehen, um schnellstmöglich unser Ziel zu erreichen. Wir werden nicht durchatmen, sondern weiter Gas geben."

kon