Freiburg: Zurück zu den Kurzpass-Wurzeln

Frantz und die interne Sitzung

SC Freiburg

Spielerisch im Aufwind: Mike Frantz (r.) und der SC Freiburg. imago

"Wir hatten vor vier Wochen eine gute interne Sitzung, in der es um diese Dinge ging: Dass wir zu unserem Ursprung zurückkehren, dahin, wofür wir stehen wollen", verriet Mike Frantz und erläuterte: "Also vor allem zum Kurzpass. Dass wir lange Bälle nur als Mittel nehmen, wenn es der Gegner gut macht." Das sei "Woche für Woche besser geworden" mit dem Höhepunkt des starken Auftritts bei der Borussia.

"Da haben wir viele gute Sachen gemacht, auch nach vorne", lobt der Kapitän Frantz, nicht nur im spielerischen Bereich: "Wir haben Ruhe und Sicherheit ausgestrahlt. Das war für uns wichtig." Nicht selbstverständlich, wenn wichtige Mannschaftsteile neu formiert werden, denn es gelang "trotz der ganzen Umstellungen mit zwei anderen Spielern in der Viererkette", wie der 32-Jährige betont. Ein Stück weit sogar deswegen, denn die ins Team gerückten Pascal Stenzel und Keven Schlotterbeck spielten gut.

Auch deswegen: Die spielerische Leistung werde von "Woche für Woche besser", findet Frantz: "Im Heimspiel gegen Wolfsburg gab es Ansätze, von dieser Entwicklung war immer mehr zu sehen, das sind dann Prozesse." Und am Ende sind die nicht, der Spielführer sieht immer noch Verbesserungsmöglichkeiten: "Wenn uns der Gegner in der ein der oder Situation noch mehr Raum gibt, müssen wir es dann besser ausspielen. Das ist der nächste Schritt." Den Entwicklungsschritt soll das aber nicht schmälern: "Im Großen und Ganzen gibt es wenig zu meckern."

Patrick Kleinmann