Magdeburg mit Remis im Elb-Clasico

Erdmann nach Dresden: "Waren der Chef im Ring"

Dennis Erdmann

Sah seine Mannschaft in Dresden deutlich überlegen: Magdeburgs Dennis Erdmann. imago

"Fünf Minuten länger, und wir hätten den Auswärtsdreier geholt", zeigte sich Michel Niemeyer nach Schlusspfiff verärgert über den späten Gegentreffer durch Lukas Röser in der 86. Minute. Über lange Zeit standen die Magdeburger defensiv sehr geordnet und ließen wenig zu, umso bitterer, dass die erste Unachtsamkeit direkt bestraft wurde, was auch Trainer Michael Oenning anmerkte: "Ärgerlich ist die eine gute Flanke, die zum Tor führt. Wir hätten gewinnen können, aber wichtig ist, dass die Mannschaft endlich wieder gezeigt hat, was sie kann."

Vor der Partie in Dresden wollte Oenning seine Schützlinge "bei der Ehre packen", nachdem man sowohl gegen Sandhausen als auch gegen Duisburg durch schwache Leistungen mit 0:1 verloren hatte und wieder tiefer in den Abstiegsstrudel gerutscht war. "Wir waren heute der Chef im Ring und hatten den besseren Matchplan. Es geht weiter. Wenn wir so weitermachen, bleiben wir definitiv drin", lautete das Fazit von Verteidiger Dennis Erdmann.

1. FC Magdeburg - Vereinsdaten

Gründungsdatum

22.12.1965

Vereinsfarben

Blau-Weiß

Ignjovski mit Comeback - Hoffnung bei Beck

Neben der Leistungssteigerung machen auch die Personalien Alexsandar Ignjovski und Christian Beck Hoffnung. Während Ignjovski in Dresden nach einer Ellbogen-OP und anschließender dreimonatiger Verletzungspause wieder sein Comeback feierte, läuft bei Torjäger Beck der Heilungsverlauf nach seiner Gesichtsverletzung gut - ein Einsatz in dieser Saison scheint also noch möglich. "In absehbarer Zeit wird er wieder ins Training einsteigen", so Oenning.

kon