Fürth: Mohr vor Kadercomeback

Leitl über Konkurrenzkampf: "Es liegt an jedem selbst"

Stefan Leitl

Sieht Verbesserung bei seiner Mannschaft: Fürths Trainer Stefan Leitl. imago

Neben Marco Caligiuri, der seinen Nasenbeinbruch durch die Spielabsage in Ruhe auskurieren konnte, wird auch Tobias Mohr wieder zum Aufgebot des Kleeblatts gehören. Der Außenbahnspieler riss sich Ende Dezember beim 0:0 in Sandhausen das Innenband an und wird bei der Spielvereinigung nun sehnlichst zurückerwartet.

Mit vier Toren und vier Vorlagen war Mohr einer der Garanten, die für den starken Saisonstart der Fürther sorgten. Nach zehn Spieltagen rangierte man mit 19 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz - nur einen Zähler hinter Spitzenreiter Köln. Doch so stark das Kleeblatt startete, ließ es dann auch wieder nach und holte bis zur Winterpause nur noch fünf magere Zähler. Dies kostete Anfang Februar auch den Job von Ex-Trainer Damir Buric.

Defensive stabilisiert - Manko in der Offensive

Unter Nachfolger Stefan Leitl stabilisierten sich die Franken zuletzt und holten fünf Punkte aus den letzten drei Spielen. Grund dafür war die Stabilisierung der Defensive - nur drei Gegentreffer gab es in den vier Partien unter Leitl. Die Offensive bleibt jedoch weiter das große Manko, schließlich haben die Fürther mit nur 24 Toren gemeinsam mit dem MSV Duisburg den schlechtesten Sturm der 2. Liga.

Leitl sieht dennoch Verbesserung: "Wir sind schon einen Schritt weiter, haben qualitativ gute Chancen. Wenn wir gar keine Möglichkeit hätten, hätten wir ein größeres Problem", so der 41-Jährige auf der Pressekonferenz. Der nächste Schritt soll mit Mohr gelingen, dem während seiner dreimonatigen Verletzungspause die Torgefährlichkeit nicht abhandengekommen ist. In 45 Minuten Spielzeit bei der U 23 gelang ihm gegen die Reserve vom FC Augsburg gleich ein Treffer.

"Er hat ein gutes Feedback gegeben und unter der Woche ordentlich trainiert", so Leitl über seinen Schützling. Ob es in Regensburg direkt für einen Startelfeinsatz reichen wird, bleibt noch abzuwarten. Durch die Gelbsperre von Außenbahnspieler Julian Green ist ein Platz in der ersten Elf jedoch frei geworden, um den sich neben Mohr auch noch andere Spieler duellieren. "Es liegt an jedem selbst", ruft Leitl den Konkurrenzkampf vor dem Auftritt in der Oberpfalz aus.

kon/mf