Frauen-Bundesliga, 16. Spieltag

VfL auf Kurs, FCB arbeitet am Torverhältnis

Torjubel der Frauen des FC Bayern München

Fünfmal durften die Spielerinnen vom FC Bayern gegen Potsdam zum Torjubel abdrehen. imago

Der VfL Wolfsburg hat beim SC Freiburg einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht. Dabei mussten die Wölfinnen allerdings einem frühen Rückstand hinterherlaufen, denn bereits in der sechsten Minute bediente Klara Bühl Sandra Starke, die zum 1:0 für die Breisgauer traf. Doch die Antwort des VfL ließ nicht lange auf sich warten: Pernille Harder traf nach Zuspiel von Babette Peter (11.). Im weiteren Verlauf gab es zahlreiche Chancen auf beiden Seiten, ohne dass ein Team in Führung gehen konnte. Gerade als die Partie zu verflachen drohte, brachte Wolter nach Zuspiel von Harder die Wölfinnen in Front. Die eingewechselte Pajor stellte fünf Minuten vor dem Schlusspfiff auf 3:1, der Anschlusstreffer von Stefanie Sanders (90.) kam für die Freiburgerinnen zu spät.

München tut was für´s Torverhältnis

Die drei Punkte waren wichtig, denn Verfolger Bayern München, vor dem Spieltag punktgleich mit dem VfL, holte gegen Potsdam einen ungefährdeten 5:0-Sieg. Dominika Skorvankova aus der Distanz (11.), Lineth Beerenstein (20.) und Sara Däbritz (35.) jeweils nach Abprallern sorgten bereits zur Pause für eine deutliche 3:0-Führung des FCB. Im zweiten Durchgang legten Fridolina Rolfö (68.) und Jill Roord per Lupfer (78.) sorgten für den Endstand von 5:0. Das deutliche Ergebnis könnte für die Münchnerinnen noch wichtig werden – derzeit liegen sie punktgleich, aber mit dem um zehn Treffer schlechteren Torverhältnis hinter dem VfL Wolfsburg.

Nati lässt Werder hoffen

Werder Bremen hat im Kampf um den Klassenerhalt einen Zähler eingefahren und die Abstiegsränge verlassen. Gegen die TSG Hoffenheim brachte Sofia Nati Werder in der 21. Minute in Front, doch Nicole Billa verwandelte nach Foul von Michelle Ulbrich den fälligen Elfmeter zum 1:1-Endstand (64.).

Sand und Leverkusen remis

Im Duell zwischen Bayer Leverkusen und dem SC Sand gab es keinen Sieger. Nach einer torlosen ersten Hälfte brachte Anne van Bonn Sand in Front (52.), doch in der Schlussphase konnte Leverkusen mit einem Treffer durch Sandra-Maria Jessen doch noch einen wichtigen Zähler im Kampf um den Ligaverbleib einfahren.

SGS: Spannung trotz 3:0-Führung

Bereits am Freitag setzte sich die SGS Essen mit 4:3 gegen den FFC Frankfurt durch. Knaak (10.) und Petzelberger (32.) sorgten für eine 2:0-Halbzeitführung für Essen. Nach der Pause erhöhte erneut Knaak auf 3:0 (48.). Doch in der Schlussphase brachte ein Doppelschlag des FFC noch einmal Spannung: Reuteler (77.) und Prießen per Foulelfmeter (82.) ließen Frankfurt wieder auf ein Tor rankommen. Doch die Freude auf Seiten der Gäste währte nicht lange, denn Anyomi stellte auf 4:2 (84.) und auch das Tor zum 4:3-Endstand durch Martinez in der Nachspielzeit konnte am Sieg der SGS nichts mehr ändern.

Die Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und dem MSV Duisburg musste witterungsbedingt aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden.

kon