Vier Spiele, ein Punkt: Gladbacher Heimmisere

"Können es besser": Strobl vermisst "Leichtigkeit"

Kampf um den Ball: Gladbachs Strobl (r.) bedrängt Günter.

Kampf um den Ball: Gladbachs Strobl (r.) bedrängt Günter. imago

Gegen den Sport-Club machte Tobias Strobl die Offensive als Problem aus. "Hinten haben wir nichts anbrennen lassen", lobte der 28-Jährige bei "Eurosport" zunächst die Defensivleistung seiner Mitspieler, um dann das Problem anzusprechen: "Wir haben zu viel hinten rum und quer gespielt. Uns hat die Durchschlagskraft gefehlt, die Leichtigkeit ist uns etwas abhandengekommen."

Ähnlich sah es Schlussmann Yann Sommer, der feststellte, dass es den Fohlen im Moment einfach nicht gelingt, "diesen letzten Druck" zu entwickeln. "Wir hatten viele Flanken, viele Schüsse, aber leider war keiner drin." Der Schweizer betonte zwar auch, wie stabil man hinten gespielt habe, wies aber zugleich darauf hin, dass "eine Unaufmerksamkeit" prompt bestraft wurde.

Die sei allerdings auch auf die Stärke des Gegners zurückzuführen. "Wir haben gegen eine defensiv sehr stabile Mannschaft gespielt. Freiburg steht kompakt, verteidigt akribisch und macht einem das Leben schwer", lobte Sommer die Breisgauer. "Im Großen und Ganzen hat die Gefahr gefehlt."

Nach der Länderspielpause geht es für die Fohlen am Samstag, den 30. März, nach Düsseldorf zum Duell mit der Fortuna. Dann wird die Borussia es besser machen wollen - und Strobl weiß, "dass wir es besser machen können". Allerdings äußerte er auch einen Wunsch. "Uns würde es mal wieder guttun, wenn wir in Führung gehen."

drm